Wechsel zum Imperium (Killa)
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Teil 1 - Kind des Zorns - Killa
Lange war es her, als sich die 3 Kinder zusammenfanden, um gemeinsam den eigenen SchaTTenhanD Clan -LeT- zu gründen.
Lange war es her, dass Milten als Kind des Schmerzes den Clan verlassen sollte um andere Wege in der DW Welt zu gehen.
Und so begab es sich, dass einer der Treuesten und Reinsten SchaTTenhand Member sich abwenden sollte.
Voller Schmerz blickte Killa das Kind des Zorns auf die Tore von Confi´s Base, dem Kind des Hasses.
Verstoßen von seinem Bruder... das hätte Killa sich nicht träumen lassen, dabei hatte er mit ihm doch ein Gespräch geführt, indem er alles erklärt hatte.
Nun, dies schien nichts mehr zu bedeuten, er wurde verstoßen von der einzigen Person, für die er alles gemacht hätte, selbst sein eigenes Leben war ihm einst nicht so wichtig, wie das seines Bruders.
Er hätte Confi` alles anvertraut.
Hass stand nun deutlich in seinen Augen, der düstere Umhang im Winde flatternd, die Kaputze tief in seinem Gesicht mit den eiskalten blauen Augen liegend.
Die Fäuste geballt ließ sich Killa nochmal die Worte von seinem Bruder und einigen anderen SchaTTenhänden durch den Kopf gehen: "Du Verräter, du hast hier gar nichts mehr zu melden"
Killa begann gegen seinen Willen schallend zu lachen. Verräter? Diese Maden, wer stand die ganzen Jahre hinter der SchaTTenhanD, als kein Lebenszeichen mehr von ihr zu kommen schien? Nur er, Confi und Durin. Für Killa waren die Anderen die Verräter, jetzt da der Ruf des Meisters wieder deutlich zu hören war, strömten sie auf einmal in Horden an um sich der SchaTTenhanD zu bekennen.
Nun denn, wenn sie es so sehen und wenn mich mein Meister so enttäuscht, werde ich mir einen anderen Weg überlegen.
Was hatten Confi und Killa schon alles gemeinsam durchgemacht, sie hatten sich alles anvertraut, diese Freundschaft war im Laufe der Jahre gewachsen und Killa hätte niemals gedacht, dass sich daran was ändern könnte.
Er dachte an viele lustige gemeinsame Abende zurück, die er nie missen wollte, er blickte auf eine schöne Zeit zurück.
Am ende nannte er Confi nur noch seinen Bruder, denn das war er für ihn geworden im Laufe der Zeit.
Killa kehrte der Basis von Confi den Rücken und begab sich leisen Schrittes in andere Clanlands.
Teil 2 - Killa
Killa schlich sich zu Fuß, seines Dragoons in Confis Base beraubt in Richtung südliche Clanlands um erste Schritte gegen seine neuen Feinde einzuleiten.
Er wirkte wie in sich zusammengefallen, seine sonst so kräftigen Eisblauen Augen waren zu Schlitzen verengt und sahen müde aus. Schon 4 Stunden irrte er nun durch die Clanlands und er hatte noch einen weiten Weg vor sich bis zu seinem Ziel.
Killa beschloß eine kurze Pause zu machen und setzte sich in einem verdörrten Acker, welcher früher sicherlich mal voller Leben gewesen war auf einen kahlen, kalten Stein und schloß die Augen.
Noch immer musste er an seinen Bruder denken und wie dieser ihn verstoßen hatte, Killa konnte es immer noch nicht glauben.......
Wumms..................................
Es ging alles sehr schnell.. Killa spürte eine eiskalte Hand von Hinten, welche sich um seinen Hals schloss und feste zuzurücken begann.
Killa wurde sicherlich eine Minute lang am Stück gewürgt und er war dem Erstickungstode nahe, als er seine Beine in eine geeignete Position bringen konnte und dem Angreifer mit voller Wucht in die Weichteile trat.
Der Unbekannte sackte zu Boden und Killa stürzte sich sofort auf ihn.
Da er sehen wollte, welche Made hinter dieser in einem dunklen Umhang eingemummten Person steckte zog er dem Angreifer die Kaputze vom Kopf, welcher zusammengerollt vor Schmerzen am Boden lag.
Killa zog die Kaputze des Angreifers zurück und war vor Überraschung wie gelähmt.
Unter diesem Umhang steckte kein anderer als sein Bruder und Schattenhandführer Confi.
Entsetzt und mit weit aufgerissenen Augen starrte Killa Confi an. Jeden anderen hätt er längst in Fetzen gerissen und getötet aber das war selbst für den ehemaligen SchaTTenhanD Killer zuviel des Guten.
Killa stürzte laut schreiend zu Boden und begann bitterlich zu weinen.
"Wie kannst du nur versuchen mich zu töten Confi, du warst mein Bruder, mein Brudeeeeeeeeeeeerrrrrrrrrrrr "
Langsam kam Confi wieder zu sich.
"Du nennst mich Confi du Narr? Für dich heiße ich ab heute Vrel Rikblood, aber was heißt ab heute, nun wirst du den Verrat an der SchaTTenhand teuer bezahlen du Wicht"
Confi zückte ein juwelenverziertes Schwert mit einer rabenschwarzen Klinge, welchen Killa nur zu sehr kannte, es war das SchaTTschwert, welche nur die ehemaligen SchaTTenhanD Führer besaßen.
Entsetzt blickte er Confi´s hasserfülltes Gesicht.
"Na los du Made, zücke auch deines, wir wollen uns der alten Freundschaft wegen ein faires Duell liefern", donnerte Confi Killa entgegen.
Killa, immer noch vor Entsetzen wie gelähmt, aber seines Lebens fürchtend fackelte nicht lange und zückte auch seine düstere Klinge und stürzte sich mit letzter Kraft auf den SchaTTenhanD Führer.
Confi wich geschickt aus und stellte Killa ein Bein.
Killas Schwert fiel zu Boden und Confi nahm es auf.
"So mein alter Freund, oder soll ich dich lieber Dol_Guldur nennen? Ich könnte deinem armseligen Leben nun ein Ende bereiten, aber noch ist es nicht soweit dies zu tun, ich erteile dir eine Lektion, welche dich ein lebenlang kennzeichnen soll, wir werden uns bald wiedersehen und beim nächsten Treffen wird einer von uns den Morgen nicht überleben" lachte Confi schallend.
Confi nahm Killas eigene Klinge und peitschte mit dieser über Killas Gesicht. Eine riesengroße Narbe sollte Killa von dieser düsteren Nacht Nacht an zeichnen.
Als Killa aus seiner Bewusstlosigkeit aufwachte, fand er sich in einer prachtvollen Landschaft wieder, welche gar nicht mehr dem Acker glich, in welchem der Kampf mit Confi stattgefunden hatte.
Er lag vor einer riesigen prachtvollen, weißen Festung, welche er nur zu gut kannte. Das war doch Mural Dyrinn...............
Confi war sich also so selbstsicher, dass er es ohne Probleme bis zur Festung des Imperiums schaffte? Er war sprachlos..............
Killa machte sich auf den Weg um einige Gespräche zu führen.
Nach einigen Komplikationen mit den Wachposten und langen Gesprächen mit Imperialisten, stand er nun vor dem Mann, den er einst so gehasst und verachtet hatte. Nun warf er sich auf die Knie und schwor ihm ewige Treue.
Teil 3 - darktime
"sire wir haben eine nachricht aus dem imperialem funknetz abgefangen die sie interessieren dürfte... killa, der einstmals ein kämpfer gaoshous war hat sich zwar endlich von let abgewandt, ist aber leider auch gleich zum imperium übergewechselt. wie sollen wir weiter verfahren mein gebieter?"
"hmm... killa meint nun also er sei ein imperialer? ich habe da ja so meine zweifel dran... bote bring mir die abgefangene nachricht ich will sie in ruhe studieren. das er sich von let abgewandt hat freut mich und macht mich stolz... aber nur aufgrund der hoffnung, dass er endlich eingesehen haben könnte, dass man nur mit worten der taten wenig erreicht!"
"zu befehl mein gebieter! ihr werdet sehen, dass keinerlei zweifel an der authenzität unserer nachricht bestehen. wir haben das signal abgefangen und es war gleich so wie es uns jetzt vorliegt... es war vollständig unverschlüsselt und deutlich. es berichtet vom verrat eines let schwätzers an killa. es bestehen nach ansicht unserer experten keine zweifel daran, dass die nachricht bewußt genau so gesendet worden ist damit sie von möglichst vielen leuten gelesen wird. es weiß ja schließlich jedes kind, dass der imperiale funk eher einem schweizer käse gleicht..."
"aber warum wenn ihr so sicher seid, dass killa das ganze wirklich geschrieben hat begeht er in der nachricht einen solchen frevel, indem er von "schattenhandführern" und ähnlichem berichtet? es gibt nur einen führer der schatten und auf der suche nach diesem sind wir alle immernoch. es ist doch allgemein bekannt, dass dieser untergetaucht ist und sich erst dann offenbaren wird, wenn die zeit gekommen ist."
"unsere experten schieben diese fehler in der nachricht auf die simple tatsache, dass man sich vllt wenn man isoliert der schaha hinterherrennt irgendwann einbildet, etwas gefunden zu haben, was in dieser form garnicht existiert, bzw noch nie existiert hat. kurz: sie schieben es auf seinen umgang mit den selbsternannten schattenhandführern von let..."
"das klingt irgendwie sehr einleuchtend... benachrichtigen sie killa und richten sie aus, dass wir es sehr begrüßen, dass er endlich zur vernunft gekommen ist, wir aber in sorge darüber sind auf wessen seite er sich da verirrt hat."
"zu befehl mein herr"
Teil 4 - Phylax
"Sir, wir haben soeben eine interessante Nachricht erhalten."
"Die da lautet?"
"Killa, das Kind des Zorns hat die LeT verlassen und ist in der Imperialen Hauptstadt aufgefunden worden. Er hat dem Imperium die Treue geschworen."
"Was?"
"Hier der Bericht."
Ungläubig begutachtete Phylax das ihm überreichte Papier. Die Fakten, die ihm präsentiert wurden, schienen eindeutig. Aber war es wirklich so? Waren die Kinder des Zorns, des Hasses und der Schmerzen endgültig getrennt?
"Nun denn...schickt ihm eine Botschaft. Wir freuen uns über seinen Sinneswandel und würden uns geehrt fühlen, ihn mal wieder in Vespasian als Gast begrüßen zu dürfen. Und lasst ihm ein Schwert fertigen, mit silberner Klinge, weißem Griff und goldenen Gravuren. Es soll ihm als Geschenk überreicht werden."
"Jawohl, Sir."
