Der Ruf des Lichts (28.11.2007 - Suse)

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Inhaltsverzeichnis

Teil 1

Mural Dyrinn

Die grosse, schwere Tür öffnete sich mit einem lauten Knall.
„Bringt mir sofort alle Berichte über die Angriffe! Sie wagen es wirklich, sie anzugreifen!“
Reges treiben herrschte in der imperialen Hauptstadt. Keiner der Anwesenden traute sich, auch nur eine Minute zu verschnaufen, geschweige denn, den Imperator persönlich auf seine angeforderten Unterlagen warten zu lassen.
Seine eisgrauen Augen huschten über die Berichte. Immer unruhiger wurde sein sonst so beruhigender Blick.
„Entschuldigen sie“ verbeugte sich einer der umherstreifenden Angestellten. „Wir bekamen eben die Nachricht, das eine zweite IGM von Serenity an die Kaiserin geschickt wurde.“
Mit einem Blick, der jeden erstarren liess, deutete der mächtigste Mann des Planeten an, dass er sofort informiert werden wollte. Der Angestellte reichte auch diese Nachricht an ihn.


„Suse, Anführerin der Imperialen Truppen und Lieutenant des
Imperiums. Unter den Imperialisten weiterhin als Kaiserin
betitelt, was der Ketzerei angeklagt wird.

Hiermit setzen wir Sie in Kenntnis, dass ihre Galgenfrist
abgelaufen ist.
Da sie weder zurückgetreten, noch sich für Verrat und Mord entschuldigt haben,
sehen wir uns gezwungen, Sie wegen der vorgeworfenen Delikte zu bestrafen.

Todesstrafe.

Weiters haben Sie - anstatt dem Imperium abzuschwören - auch
noch das Banner der Imperialisten an ihrer Basis befestigt,
was wir als Trotzreaktion verstehen.

Bleiben Sie ruhig stur, bald waren Sie es die längste Zeit.

Deine Zeit ist um imperiales Weibsstück, Gevatter Tod ist
auf dem Weg zu dir und deine erbärmliche Festung wird
brennen. Die Zeit der Gnade ist vorbei!

Serenity
Botschafter der [SchaTTenhanD]“

Der Imperator befahl, die Kaiserin sofort zum Schutz in die imperiale Hauptstadt zu geleiten.
„Bei diesen Agressionen gegenüber Suse, sollten wir froh sein, wenn wir sie noch unbeschadet zu uns holen können.“ Sofort ging ein Trupp Sordron auf Reisen, um sie zu holen.

burnin` Base

Ctd betrat ihre Räume. “Die Angriffe auf ihre Basis sind ohne Gegenwehr durchmarschiert, wie ihr es wolltet.” Er verbeugte sich. „Gut, die minimalsten Verluste sind in unserer momentanen Verfassung wirklich das Beste. Und wenn … „
„Ähm..“ Er unterbrach sie zögernd „…minimal trifft es wohl genau. Während ich damit beschäftigt war, den Hangar leer zu halten, hatte Noth den Auftrag, die letzten Xenox aus dem Aussenterrain zu schicken. Nun ja, er hat versagt, leider. Ein Grossteil derer ist von Klonen sabotiert worden.“
Suse seufzte. Noth würde nochmal ihr Tod sein, aber darüber war sie sich schon immer im Klaren. Doch bevor sie sich nach der anstrengenden Nacht zurücklehnen und ihren Tee geniessen konnte, kam schon die nächste Botschaft hereingeschneit. Der Imperator hatte ihr ein Kontingent Sordron zum Geleitschutz zur imperialen Hauptstadt geschickt. Brauch ich jetzt auch noch Hilfe, um die Hauptstadt zu finden? Genervt und ihren Tee verschüttend ging sie widerwillig mit den Einheiten zu ihrem väterlichen Freund.

Mural Dyrinn

Suse wurde sofort ins Büro des Imperators gebracht, ohne Umwege. Umwege hatten sie genug getan, allein der Kurzbesuch bei Nefarius brachte zwar 80 Nomics, die nun Schrott waren, allerdings vergeudete sie so zeit, die der Imperator eigentlich nicht bereit war zu vergeuden.
„Schliess die Tür und lass uns über die Bedrohung reden, wir haben sie unterschätzt.“ Suse schloss die schweren, grossen Türen und liess somit das komplette Imperium aussen vor. Man versuchte an den Türen zu lauschen, zu erfahren was sie beredeten, jedoch drang kein Wort nach aussen, sie schienen zu ruhig zu sein, bei ihren Unterhaltungen.
Nach ungefähr 4 Stunden öffneten sich die Türen und die letzten Angestellten, die standhaft und neugierig dort warteten, versuchten unauffällig auszusehen. Die Angst in ihren Augen fiel Suse sofort auf und der Führer des Imperiums war nicht weniger informiert darüber, deshalb ging alles sehr schnell.
„Verteilt diese Nachricht an alle, von mir aus auch an die Schattenhand, sie werden es sowieso erfahren. Wir haben Informationen über die Kontingentstärken und ihren Plan, das Imperium wird nicht fallen und wenn ich persönlich in den Krieg ziehen muss.“
Suse reichte eine Nachricht an die Clanlands an einen der dort verharrenden Offiziere und ging zu ihrem Dragoon.
„Auf in die nächsten Kämpfe!“

Nachricht an die treuen Mitstreiter des Imperiums,

wir haben die Macht der Schattenhand bisher unterschätzt. Sie haben die Sprungtechnologie weiter ausgeforscht und sind mächtiger denn je. Es gibt 7 Wächter und einen Führer, welcher sich Botschafter nennt. Sie haben als Ziel einzig und allein die Schwächung der Clanlands und die Zerstörung der imperialen Streitmächte in Mural Dyrinn. Sie wollen euch, getreue Imperialisten , schwächen, um das Imperium ohne grossen Widerstand angreifen und unterjochen zu können. Doch das werden wir nicht zulassen! Wir kämpfen, bis auf den letzten Tropfen Blut in unseren Körpern. Wir kämpfen und sollten wir sterben, sterben wir in Ehre auf dem Schlachtfeld. Wir werden kämpfen, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mittel. Zweifelt nicht am Imperium, steht uns bei und schickt die Schattenhand zurück in die Dunkelheit, wir werden euch nach erfoglreichen Siegen belohnen, wie ihr es lange nicht mehr hattet.
Das Imperium braucht euch mehr denn je und wir vertrauen euch!

Imperator

Teil 2 - Erebos

Unterwelt, Clanlands

Andauerndes Blinken brachte Erebos fast um den Verstand. Angriffe über Angriffe, Klone, Raketen und PVG Beschüsse. Die Basis war in reges Treiben getaucht und ein Sprung war nicht mal in weiter Ferne möglich.
„Diese Imperialen, versucht gefälligst weiter, jemanden von den Unseren zu erreichen!“ Ziemlich sauer und vor allem gestresst versuchte er mittlerweile das 5. Kontingent von Major Gazlowe abzuwehren, allerdings ohne Erfolg, was die Moral der Truppen noch weiter in den Keller zog.
„Ok Leute, es besteht keine Chance mehr zu uns, etwas hier zu retten. Nehmt mit was ihr tragen könnt, verschiesst die letzten Raketen und schickt die Klone los. Selbstmord! Ihr werdet nicht mit dieser Basis untergehen, dazu habt ihr mir zu lang und zu gut gedient.“ Das Basenpersonal blickte ungläubig in seine Richtung.
„Aber Chef, wir können nicht .. wir wollen sie nicht allein lassen!“
„Dies ist ein Befehl, geht zu Cyem, dort seid ihr sicher. Berichtet ihm, was hier passiert und dann sehen wir weiter!“
Die erstaunt und vor allem verwirrt blickenden Augenpaare drehten sich zu ihren Droiden, stiegen ein und verliessen die Basis. Erebos blieb allein zurück, fast allein. Nur sein engster und bester Freund blieb bei ihm und wartete mit ihm, bis zu dem Zeitpunkt, an dem Cyem die weitere Vorgehensweise verkünden würde.

Dae Ardh, Clanlands

Cyem bewegte sich langsam, fast schwebend auf den Hangar zu. Als alle Commander ausgestiegen waren, hörte er verschiedene Stimmen durcheinander reden und verstand trotzdem alles genau. Nach ca 10 Minuten, in denen sich die Stimmung der Commander von erschöpft und ängstlich zu fast schon wieder beruhigt geändert hatte, räusperte sich Cyem kurz, was dazu beitrug, das nicht mal mehr der Atem der Anwesenden zu hören war.
„Nun, warum keiner der Wächter erreichbar war, gilt es noch rauszufinden. Aber eines kann ich mit Gewissheit sagen. Wir werden Erebos nicht untergehen lassen.“ Die Commander blickten auf die schwarze, massive Gestalt und hörten ein leises Quietschen. Faeg schwebte durch die Tür, ihre Augen funkelten, als sie die Männer sah.
„Faeg wird euch führen. Nicht alle, aber den Grossteil. Wir werden Erebos und seine Basis sofort zu uns holen und sie wieder Einsatzfähig machen, wenn dies gehen sollte. „
Faeg nickte Cyem zu und begab sich zu ihrem Droiden. Die Commander zögerten keine Sekunde und taten es ihr gleich. 7 der Männer wurden von Cyem allerdings aufgehalten, um ihm genau Bericht zu erstatten, wie es zu diesen Verlusten kommen konnte. Sie verschwanden in einem angrenzenden Raum.

Teil 3 - Suse

Suse kam gerade in ihrer Basis an, als sie bemerkte, dass ihre zwei Besucher schon wieder weggezogen waren. Anscheinds haben sie bemerkt, das man an mich doch nicht so leicht rankommt. Sie blickte sich um. 1 Sordron wurde ihr vom Imperator mitgegeben, als persönliche Leibwache sozusagen. Allerdings fühlte sie sich bei dieser Bewachung doch etwas ungewohnt, war sie es doch tatsächlich gewohnt, keinerlei Hilfe zu bekommen. Und selbst wenn, dann eher Hilfe für den Feind, Noth brachte es ja immer wieder fertig, genau das Gegenteil von dem zu machen, was man ihm auftrug.
Crashtestdummi begrüsste sie, indem er salutierte. Sie versuchte Noth, welcher hinter ihm stand, zu ignorieren und lies sich über den momentanen Zustand und die vergangenen Ereignisse informieren.
„.. im Grossen und Ganzen wars das.“ Sagte Ctd, nachdem er ihr alle Verluste und Massnahmen zum Wiederaufbau erläutert hatte. „ Der Imperator hat ihnen eine Botschaft übermittelt. Er möchte eine sofortige Verbindung mit ihnen haben, wenn sie hier wohlbehalten angekommen sind.“
Suse guckte grimmig. Immer meint er, er muss auf mich aufpassen. Was denkt er? Das ich nicht einmal den Weg in meine Basis allein wiederfinde? Oder womöglich noch, dass irgendjemand mich aufhalten könnte?
Sie betrat ihr Büro, die Teekanne lag immernoch zerbröselt am Boden. Natürlich, denn keiner traute sich hier herein, wenn sie nicht anwesend war.
„Ja, ich bin gut angekommen, keiner wollte mich aufhalten oder wollte vielleicht schon, aber konnte es nicht.. der Sordron und sein Führer sind auch gut angekommen und jetzt überwache ich wieder meine Basis.“ Sie wollte sich gerade wegdrehen, als der Imperator einen kurzen Räusperer loslies.
„Suse, ich weiss das du gut auf dich selbst aufpassen kannst, auch wenn immer ein bisschen Sorge mit einfliesst in meine Gedanken. Allerdings geht es diesmal um etwas erfreuliches. Eine der Schattenhandbasen ist zu einem Imperialen gezogen, zu Major Gazlowe. Er verteidigte seine Basis auf eine Art und Weise, die den alten Werten sehr nahe kommt. Er hat die Schattenhand-Basis mehrmals angegriffen und ebenso abgewehrt. Sie mussten grosse Verluste ertragen und so weit wir informiert sind, kann der Schatten sich nicht mehr wehren.“
Suse blickte erstaunt und stolz zugleich. Major, einer der treuesten Imperialisten. Sie wusste schon immer, sie konnte sich auf ihn verlassen, aber das er es so früh beweisen würde, damit hatte sie nicht gerechnet.
„Erebos ist definitiv „überrannt“ worden. Gerüchten zu Folge heisst es, dass Cyem ihn zu sich zurückbeordert hat. Wenn wir Glück haben, bekommt er dort eine Abreibung, die sich gewaschen hat. Aber nun zu meinem eigentlichen Anliegen. Ich habe, sofort nachdem ich erfahren habe, was Major Gazlowe geleistet hat, seine Belohnung auf den Weg geschickt. Könntest du sie bitte abpassen und dafür sorgen, dass er sie auch erhält?“
Suse nickte, sie wusste genau, dass dies keine leichte Aufgabe werden würde und vor allem musste sie dafür ihre Basis verlassen. „Ich geh wieder auf Reisen, diesmal aber nicht so lang. Ich verspreche es.. Major ist nicht zu weit entfernt von uns.“ Ctd blickte ihr nach und wusste, dass sie nicht nur ihre Aufgabe erledigen wird.

Teil 4 - Seth

Clanlands..... Q73

ganz hinten in den neuen Quadranten wurde vom Ruf des Imperators nach seinen treuen Vasallen gesprochen. Es streute sich zwischem dem Volk eine Legende von "Mural Dyrinn", dort sollte das Licht alle weiteren Schmerzen beenden.

Nun, hier in den Clanlands gab es kein Licht. Früher mal, da hatte man diesen Ruf vernommen. Das war allerdings vor sehr langer Zeit und weit vor den Tagen als man vom Imperium tief enttäuscht die Angelegenheit selber in die Hand nahm. Zeiten, in denen man in anderen Gegenden der Clanlands nur auf sich und seine Freunde aus anderen Basen angewiesen war.

Nun, die Zeiten haben überdauert. Das Licht hat man noch immer nicht gesehen. Kinder in verbrannten Basen, die an den Rockzipfeln Ihrer Mütter erbärmliche Tränen vergossen, ja, das war der Alltag den man kannte. Was hatte das Imperium denn jemals für die Clanlands getan.

Steuern, imperiale Abgaben zum Schutze der Herrschaftshäuser nannte man diese. Abgaben für ein Volk in dem man wie die Made im Speck lebte. Zu gleichen Zeiten sind unschuldige Kinder in den dunklen und kalten Gemäuern der Clanbasen dem Hungertod zum Opfer gefallen.

Man gedachte hier nicht mehr dem Imperator. Hier wurden Geschichten von den Kindern des Zorns erzählt. Lange Geschichten, die die Personen um Lagerfeuer wärmten, während ihre Mägen knurrten. Hier herrschte jeder für sich selbst. Der eine Gut, der andere halt weniger Gut.

Seth trat nochmals vor das Tor seiner Basis. Nein, da war kein Vergleich zu dem einst herrschaftlichen Anwesen, was er unter anderem Namen mal sein eigen nannte. Hier war Armut angesagt. Die Goldreserven für neue Lebensmittel waren wiedermal erschöpft. Während vielzählige Farmkontis ausschau hielten um zumiindest in seiner Umgebung für einen gewissen Wohlstand zu sorgen, schlugen gleichzeitig die Angriffe von Kriegsgegnern in der Basis ein.

Was sollte es hier schon zu holen geben....

Dennoch, vor noch nicht langer Zeit hatten hier 3 Basen der Schattenhand Ihre Stellung bezogen. Tiefschwarze Dunkelheit umgab diese Basen. Und dennoch, obwohl sie nur kurz in diesem hinteren Teil der Clanlands verweilten, gaben sie den Personen dort eine gewisse Hoffnung. Das Dunkel war längst nicht so tief wie die Abgründe, die einst das Imperium um sich zog. Hier war Hoffnung eingekehrt. Hoffnung auf eine neue Ordnung, in der eine Selbstverwaltung der Basen dafür Sorge trug, dass das Überleben jedes einzelnen gesichert war.

Gemeinsam mit seinen neuen Freunden Razz und Keeper begab sich seth, einstmals unter dem Namen Ulf für den Clan der taiyô bushi kämpfend auf den Weg, hier in diesem Quadranten die neue Ordnung herzustellen.

Leider hatte man seit dem Weggang von Nefarius, Serenity und Tartaros keine expliziten Aufgaben erhalten... aber eins war sicher....

dieser Quadrant würde sich niemals dem Imperim unterordnen. Zu tief waren die Wunden der Vergangenheit noch immer eingebrannt. Die neuen Freunde warteten auf Befehle. Der Quadrant war, auch mit Hilfe der benachbarten Freunde in Hand der Schatten. Steuern wurden hier nicht mehr gezalt, Imperiumsgetreue hatte man schnell vertrieben...

aber Armut und Hunger war auch eine Angelegenheit, an die sich nur noch die kleinsten Kinder erinnerten. Hier herrschte eine Art Anarchie, aber durch Ehre, Treue und Fairness wurde der Wohlstand aller aktiven Basenbesitzer gesichert.

Seth hoffte also weiter.... darauf, dass die Personen, denen er diente und die dieses gar nicht bewusst mitbekommen hatten, ihn und vor allem die Kinder und Freunde in seiner Nähe demnächst reich belohnen würden... dafür trat er ein

zur Not mit seinem Leben....

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