Der Fall des Verräters

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Inhaltsverzeichnis

Teil 1 - Taarn

Grell stand die Sonne am Mittagshimmel als Taarn aus dem Cockpit seines Negators stieg.
Laut den Anzeigen seiner Instrumente befand er sich irgendwo im Einzugsbereich der Festung Alamar.

Lang war es her, als er diese Festung das letzte Mal betreten hatte und seine Gedanken schweiften zurück in die Vergangenheit – zurück an jene Nacht, die ihm die höchste Auszeichnung seines Ordens einbringen sollte – den Schwarzen Stern – welcher noch heute die Brust seiner Uniform ziert.

Taarn erinnerte sich genau an jedes Detail.

Die Nacht war ruhig und wolkenlos und hell strahlten die Sterne am Himmel. Er war noch jung und erst vor kurzem in den Rang eines Inquisitors befördert worden, doch auf Grund seiner Fähigkeiten wurde er nicht den gewöhnlichen Kampfverbänden der Inquisition zugeteilt, sondern direkt zur Leibgarde des Ordensgroßmeisters kommandiert. Er war in dieser Nacht zur Wache auf dem Kontrollturm eingeteilt gewesen und saß vor den unzähligen Monitoren, welche jeden Winkel der Basis zeigten. Alles war ruhig … wie jede Nacht. Hier und da waren die patrouillierenden Wachsoldaten zu sehen, welche wie üblich ihren Rundgang über das Gelände machten. Taarn wollte soeben aufstehen um sich noch eine Tasse heißen Kaffee zu holen, als er plötzlich ein seltsamen Schimmer über einen der Monitore flimmern sah. Dieser Monitor war mit der Kamera an der Südmauer verbunden und Taarn wurde stutzig, da auf dem gezeigten Basenabschnitt nichts war, was solch einen Schimmer hätte verursachen können. Einzig und allein der leere Appellplatz war zu sehen … und da … erneut dieses Flimmern. Mehrmals … Taarn zählte in Gedanken mit…eins, zwei, drei…noch weitere sieben mal flimmerte das Monitorbild auf diese seltsame Art und Weise und ein unschöner Gedanke beschlich ihn.

Infiltration…Tarnanzüge, welche nur von den Spezialtruppen der Schatten genutzt werden um unerkannt in feindliche Basen einzudringen, ihr Ziel zu eliminieren und so schnell wie sie gekommen sind, wieder zu verschwinden.

Umgehend löste er den Alarm aus, welcher die komplette Basis sofort in grelles Scheinwerferlicht, heulendes Sirenegedröhne und hektisches Treiben versetzte.

Die Leibgarde des Ordensgroßmeisters war noch nicht einmal auf ihren Positionen, als auch schon die ersten Energiewaffen losfeuerten.

Das Gemetzel war unvorstellbar. Anders als zuerst vermutet waren es nicht nur sieben feindliche Spezialagenten, sondern eine komplette Kompanie, welche nur ein Ziel hatte – den Ordensgroßmeister persönlich. Viele seiner Kameraden und Freunde fanden in dieser Nacht den Tod … außer ihm und fünf weiteren Mitgliedern der Leibgarde hatte keiner den Angriff überlebt. Doch ihrem Auftrag sind sie alle gerecht geworden - den Ordensgroßmeister mit Leib und Leben zu schützen und das hatten sie in dieser Nacht erreicht.

Wie sich später herausstellen sollte, war dieser Überfall nicht allein den Künsten der Schatten zu verdanken, sondern auf Verrat aus den eigenen Reihen zurückzuführen…

Taarn erwachte aus seinen Gedanken … Verrat … wie er dieses Wort hasste … doch erneut wurde ihm Kunde zugetragen von schrecklichem Frevel an seinem geliebten Imperium. Er war zwar nicht mehr in den Diensten der Inquisition, doch sein Herz und sein Glaube gehörten noch immer dem Imperator.

Vor Wochen schon hatte er es erfahren. Ein Ritter des Imperiums hat dieses aufs schrecklichste getäuscht und sich der verführerischen Macht der Ketzer hingegeben. Donky, einst ein stolzer Ritter in Weiß hat seine Seele an die Schatten verkauft. Als Taar zum ersten Mal davon erfuhr stieg der unbändige Hass der Vergangenheit erneut in ihm auf, doch die Zeit war damals noch nicht reif, etwas gegen dieses Ketzerei zu unternehmen. Und auch jetzt war ihm klar, dass ein Feldzug gegen den Verräter seine eigenen Kräfte weit überstieg, also müsse man diesen Dorn im Auge des Imperiums auf eine andere Art und Weise entfernen.

Mit diesen Gedanken im Kopf schloss Taarn das Cockpit seines Negators wieder um sich tiefer in die Clanlands zu begeben, auf dass sein Plan endlich in die Tat umgesetzt werden könne …


Teil 2 - Taarn

Irgendwo tief im Kernland der Clanlands…

Taarn war die gesamte Nacht hindurch durch die Clanlands gezogen um seinen geheimen Unterschlupf zu erreichen. Sein Negator war ihm dabei von großem Nutzen, denn so konnte er sich unbemerkt an allem vorbei schleichen, was des Nachts durch die Landen der Claner streifte. Auf seinem Weg zurück in sein Versteck passierte er unzählige vom Krieg zerstörte Basen und umging riesige Droidenarmeen, welche wohl gerade auf dem Weg zu ihrem Feind oder auf dem Rückweg zu ihrer Heimatbasis waren. Es war kein ungewohnter Anblick für ihn, denn seitdem er sich vor Jahren schon für ein Leben in Askese entschieden hatte, durchstreifte er die Clanlands, beobachtete die Clans und ihre einzelnen Kommandeure und sammelte alle Möglichen Informationen über Truppenbewegungen und Ausbaustärken zahlloser Basen. Doch zwei dieser Kontingente, die diese Nacht unterwegs waren erregten sein besonderes Interesse und weckten erneut alte Erinnerungen. Die Truppen des Ordens, schon aus großer Entfernung an ihrer weißen Panzerung und dem roten Kreuz auf dem Brustpanzer zu erkennen, ließen Taarn erneut in Gedanken versinken, während er diesen folgte.

Sie sind also wieder aktiv und mächtig wie eh und je. Lang schon habe ich nichts mehr von ihnen gehört, lang haben sie im Verborgenen ihre Fäden gesponnen, doch nun sind sie zurückgekehrt.

Es verwunderte ihn nicht sonderlich, hier in den Clanlands die Truppen der Inquisition anzutreffen, war die Bedrohung durch die Schatten doch nie größer als jetzt. Er folgte ihnen eine Weile, während er im Geiste weiter über seinen Plan nachdachte, den Verrat am Imperator zu rächen. Nach etwa einer halben Stunde trennten sich die Wege und Taarn marschierte weiter unerkannt in Richtung Osten um sein Versteck zu erreichen.

Gegen 18 Uhr imperialer Zeit hatte er sein Ziel erreicht und verließ seinen Stealth-Droiden um sich in seinen Unterschlupf zu begeben. Im Inneren wimmelte es nur so von technischem Gerät jeglicher Art aber auch von alten Reliquien längst vergessener Tage. Sollte irgendwann einmal jemand sein Versteck ausfindig machen, würde sich ihm eine groteske Mischung aus Vergangenheit und Zukunft zeigen … eine kleine Zeitreise quer durch die Geschichte – die Geschichte des Imperiums, des Ordens – eine Geschichte von Krieg und Frieden, Leben und Tod.

Taarn machte sich sofort daran, die letzten Vorbereitungen zur Umsetzung seiner Pläne zu treffen. Per SatCom nahm er Verbindung zu seinen Vertrauten in der Festung Alamar auf und schickte ihnen eine Datei brisanten Inhalts. Mit dieser Datei und der dazugehörigen Sprachmemo, so sein Plan, sollte das Schicksaal des Verräters besiegelt werden. Mit den Instruktionen, diese Nachricht überall in der Festung auf die großen Digitalbildschirme in den Tavernen und auf den öffentlichen Plätzen aufzuspielen, sowie sie im Diskussionsforum zu verbreiten beendete Taarn die Verbindung zu seinen Getreuen und verließ seinen Unterschluof erneut um wieder auf Streifzug durch die Clandlands zu ziehen.

Innerhalb der Festung Alamar

Taarns Gefolgsleute ließen keine Zeit verstreichen ihren Auftrag umzusetzen und schon wenige Minuten später war auf den Monitoren und in den Tavernen innerhalb der Festung folgendes zu lesen und durch die Lautsprecher drang mit tiefer Stimme folgender Aufruf:

„Treue Anhänger des Imperiums, Claner, Imperialisten!

Ich bin Taarn, einst Angehöriger der Leibgrade der Inquisition, Träger des Schwarzen Sterns und getreuer Anhänger unseres geliebten Gottimperators.

Wie ihr alle wisst, wurde Hochverrat begangen – Verrat am Imperium, Verrat an unserem Imperator und somit Verrat an all dem, was uns lieb und teuer ist. Verrat an dem, für was wir kämpfen und für was schon viele vor uns ihr Leben ließen.

Der ehemals strahlende Ritte Donky hat sich abgewandt von unserem geliebten Imperator um seine Seele den Ketzern zu verkaufen. Sein Glauben, sein Geist und sein Herz wurden durch den falschen Glauben vergiftet.

Ich biete demjenigen Imperialisten eine reichliche Belohnung, der im Stande ist, die Festung des Verräters niederzubrennen und mir den falschen Ritter tot oder lebendig zu überbringen!

Habt ihr ihn gefasst, so kontaktiert mich!

Es sollte eine Ehre für jeden Imperialisten sein, dieses Werk im Namen unseres geliebten Imperators zu vollbringen.

Und so verbleibe ich in der Hoffnung bald Leib des Verräters vor meinen Füßen im Staub zu sehen!“


Teil 3 - Donky

Es war einmal Tief in den Clanlands….im Eselstall

Ein kleiner Esel der gerne Runden auf seinem Drehstuhl an mächtigen Commandopult drehte.
Eines Tages als der kleine schnuckelige süße Esel wiedermal seine runden drehte um die Zeit zu vertreiben leuchtete auf einmal eine Nachricht auf dem Videowürfel der oben an der Decke hing.

Sichtlich verwirrt wie immer schaute der Esel nach oben und überlege wer ihm geschrieben hat, denn auf briefkontakt steht er net. Dafür gibt’s das Telefon und Commverbindungen….ah, und Live Chats die ihm aber regelmäßig den Goldvorrat leerten.

Auch wenn er ein Esel war…Gold ka… konnte er net.

Zurück zur Geschichte…

Der Esel stand auf und rannte weil ihm so schwindelig war, erst einmal voll gegen das Pult bevor er die Nachricht öffnete.
Aber was der Esel dort lesen musste trieb ihm ein fettes grinsen ins Gesicht.

„Wanted! Dead or alive“

Ein unbekannter hatte ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt.

Sichtlich amüsiert druckte er sich erst einmal das Fahndungsplakat aus und hängte es sich an die Wand.

Donky starrte noch eine weile auf das Plakat und war mal wieder richtig stolz auf sich, der neue Drucker ist einfach Klasse.
Es hatte sich gelohnt Faegs Drucker gegen seinen alten auszutauschen.
Ok, sie wusste nichts davon, aber Leute in diesen Positionen drucken eh net so oft.

Er schob seinen Stuhl vor das Panoramafenster und blickte hinab auf seine Basis.

„naja, solln die nur kommen“ dachte er sich und schaute verträumt hinauf zu Sonne.

Und wenn er nicht gestorben ist dann wartet er noch heute großes Grinsen


Teil 4 - crashtestdummie

Die Tage zogen ins Land und wie der Wind und das Wetter änderte auch ich meine Richtung. Die von mir ausgespähte Basis war nicht die, die ich zu finden geschickt wurde; es wurde Zeit, weiter zu ziehen.

In mitten eines basenlosen Nichts, fernab jeglicher Zivilisation - sofern man davon in den heutigen, rauhen Zeiten überhaupt sprechen kann - meldete mein Negator den Kontakt zu einem anderen Droiden. Der Klassifizierung nach, war mir sofort klar, dass es sich hierbei ebenfalls um einen Stealthdroiden handeln musste. Und er war - wie ich - allein.

So geschah es also, dass sich in den weiten der Clanlands, zwischen Felsen und zerklüfteten Bergen zwei Droiden trafen, deren Geschichte vielleicht so ähnlich war, wie die zweier Brüder. Beide, gesandt um ihren Herren zu dienen; gesandt um jene ausfindig zu machen, die mit Verwünschungen der ihren zugedeckt wurden.

Die Droiden blieben, als sie aneinander vorbeikamen nicht stehen. Sie wurden auch nicht langsamer, einzig die Kanzel beider Droiden wurde auf Sicht geschaltet. Dies war ein Akt der Höflichkeit, aus längst vergangenen Tagen, welcher einzelnen Kommandern oder Piloten gebot, den anderen wissen zu lassen, wer man war - sofern es zu solchen Situationen wie dieser kam.

Taarn sah stumm aus der Kanzel; die ansonsten verspiegelte Cockpit-Scheibe wurde durchsichtig und ebenso tat ich es. Wir sahen einander und wussten, dass es etwas gab, was uns verband, jedoch dass wir andererseits wieder grundverschieden waren. Beide nickten wir höflich, dann stolzierten unsere Droiden aneinander vorbei und ich schaltete das Spiegelvisier wieder ein.

"Es gibt also noch andere da draußen...", sagte ich zu mir selbst.

Beide zu dienen, beide auf der Suche; nicht verwandt und nicht bekannt, doch irgendwie verbunden...

Teil 5 - Donky

Die Wochen und Monate zogen ins Land und nichts passierte in der Eselbasis.
Ein gelangweilter Donky saß auf seinem Sessel und wartete auf irgendwelche atts....aber nichts passierte.

darum....gebe ich selbst noch 200 sel dazu für den der es schafft das ich mein schaha tag ablege ^^

traut sich nu einer?

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