Aus dem Alltag einer Farm
Aus D-WARS.COM - Wiki
Inhaltsverzeichnis |
Aus dem Alltag einer Farm
Er hatte sich das ganze wirklich anders vorgestellt. "Warum zum Teufel, habt Ihr mich nicht geweckt?" "Sir, wir haben von dem Angriff auch eben erst erfahren, Sie hatten ja auf den Kauf der nötigen Ausrüstung zu Gunsten der Forschung verzichtet." "Willst Du mich provozieren, Du Hund?" Sherlock war ausser sich. "Hör auf nach Ausreden zu suchen und unternimm etwas!" "Aber Sir, was denn? Unsere letzten Droids sind bei dem Angriff gestern zerstört worden."
Sherlock zog langsam seine Pistole und spielte mit dem Sicherungshebel.
"S-Sir, vielleicht *räusper* könnten wir die nächsten Droiden, die wir bauen zu einem leeren Platz schicken, so daß sie nicht wieder bei einem Angriff verloren gehen."
Sherlock steckte die Pistole wieder weg.
"Interessant, das wäre eine Möglichkeit. Spricht etwas dagegen, den Droiden auch noch ein paar unserer Rohstoffe mitzugeben?"
Der Adjutant bekam wieder eine etwas frischere Gesichtsfarbe und seine Stimme wurde sicherer als er antwortete: "Sir, das ist eine hervorragende Idee, Sir. Ich werde den Piloten sofort die entsprechenden Instruktionen geben." "Gut, wenigstens kann man sich bei dieser lausigen Basis darauf verlassen, daß sie nicht gleich zusammenstürzt, wenn die Wrots kommen. Apropos: Woher haben die eigentlich Wrots? Warum haben wir nur Sprul? Wofür bezahle ich EUCH EIGENTLICH?" Sherlock hatte die letzten Worte gebrüllt.
Der Adjutant wich ein paar Schritte zurück. Die Commander der äußeren Gebiete waren für ihren Jähzorn bekannt und man hatte ihn davor gewarnt, als er die Stadt verließ um sein Glück zu suchen. Doch bisher war Sherlock eigentlich recht ausgeglichen gewesen. Die Verluste der letzen Tage hatten ihn jedoch schwer gezeichnet, und sich auf sein Gemüt geschlagen.
Sherlock stand auf und begann in dem kleinen Commandoraum hin und herzulaufen. "Können wir eigentlich nicht die Angreifer bitten, uns in Ruhe zu lassen?" Nach kurzem Schweigen, wand sich der Adjutant und wich noch einen Schritt zurück- er war nun mit dem Rücken zur Wand - die Situation war wirklich verfahren. "Sir, wir haben keine Kommunikationsanlage."
Sherlock ließ sich in den Commandostuhl fallen, woraufhin sich ein Schuß von seiner Pistole löste, er sollte wirklich aufhören mit dem Sicherungshebel zu spielen.
Als das Klingeln in seinen Ohren nachließ wies er seinen Adjutanten an schnellstmöglich mit dem Aufbau einer Kommunikationsanlage zu beginnen.
Jetzt musste er sich auch noch auf die Suche nach einem Funker machen.
Sherlock war zwar in den Randgebieten aufgewachsen, hatte jedoch keinerlei Erfahrung was das Führen einer Kampfdroidenbasis anging. Er hatte sich bisher eher den Wissenschaften gewidmet. Daher auch seine Begeisterung für die Forschung. Den Ausbau der Basis hatte er allerdings sträflich vernachlässigt. Er verbrachte mehr Zeit in den Labors bei den Wissenschaftlern, als in den Kampfsimulatoren oder bei den Bautrupps. Aber damit war jetzt Schluss, so konnte das nicht weitergehen.
Reloaded
Angespannt verfolgte Sherlock die Flugbahn der Raketen. Das Angreifer-Kontingent näherte sich unbeeindruckt, sie würden die Raketen ohnehin erst bemerken, wenn es zu spät war. Raketen waren eine neue Errungenschaft seiner Entwicklungsabteilung. Erst gestern hatte die Produktion begonnen werden können. Heute schon kamen sie zum Einsatz.
"Sir, eingehende Nachricht des Angreifers!" "Was denn? Winselt er um Gnade?" Sherlock schaute zufrieden auf. "Nein Sir, er bedankt sich für das Begrüßungsfeuerwerk, die Raketen haben wohl keinen Schaden angerichtet."
Ungläubig starrte Sherlock auf den Raketenmonitor. Tatsächlich: SÄMTLICHE Raketen hatten ihr Ziel verfehlt! Mit drohendem Unterton befahl er ruhig den Feuerleitoffizier in den Kommandoraum zu schicken.
Wenige Minuten später traf der junge Mann ein, immerhin schien er ausser Atem zu sein.
Schweigend betrachtete Sherlock den Offizier. Er war jetzt seit einer Woche in der Basis und schien mit Begeisterung bei der Sache zu sein, doch das Fiasko deutete auf massive Probleme. "Warum hat keine EINZIGE Rakete den Feind getroffen?" "Sir, das Feuerleitsystem ist noch nicht gut genug ausgebaut um Treffer zu garantieren, Sir!" "Was macht eigentlich ein Feuerleitoffizier? Müsste er nicht dafür sorgen, daß die Raketen treffen?" Wiedermal hatte Sherlock die Hand an der Pistole.... "Sir, ich gab mein bestes, und in der Tat hat auch eine der vier Rakten einen der Angreifer getroffen, allerdings ist die M13 einfach zu schwach um die Panzerung eines Wrot ernsthaft zu beschädigen...Sir"
"Heisst das, die Raketen wurden völlig umsonst abgefeuert? Hättest du mir das nicht früher sagen können, Du Tölpel?" "Nunja Sir, immerhin haben wir jetzt Platz für die nächst bessere Generation. Allerdings sollten wir das Raketensilo erweitern, um die Zielgenauigkeit zu verbessern."
"Meinetwegen! Funker! Sende eine Nachricht an den Angreifer: Dies war nur ein Warnschuss, weitere Raketen stehen bereit, soltle der Angriff nicht abgebrochen werden." "Aber Sir, wir haben doch keine weiteren Raketen!" "Er kann das doch aber nicht wissen, Du Schlaumeier!" Sherlock grinst zufrieden, er rechnete fest damit, daß diese List gelingen würde.
Die anwesenden Offiziere tauschten verstohlene Blicke aus. Betretens Schweigen machte sich im Raum breit. Sherlock bemerkte nichts von alldem.
Der Funker kam zögernd auf Sherlock zu und übergab ihm den Ausdruck eines Funkspruchs. Der Zettel war gefaltet, damit wollte er sich Zeit erkaufen...
Zitat: du kackn00b, meinst du wirklih, das ich dich atte, ohned eine farm vorher mit clowns zu checken?
Sherlock schüttelte verständnislos den Kopf, er hatte laut vorgelesen, zumindest hatte er es versucht. "Was ist das für eine Sprache?"
Einer der Offiziere wurde plötzlich von einem fürchterlichen Hustenanfall geschüttelt. Er musste sich wohl verschluckt haben, denn ihm standen Tränen in den Augen. Ungeduldig bedeutete ihm Sherlock den Raum zu verlassen.
"Also, was soll das heissen? Was ist ein kackn00b? Was meint der mit Farm und - verdammt nochmal - was haben Clowns mit der ganzen Sache zu tun?" Sherlock war immer noch unfähig zu begreifen.
Vorsichtig trat sein Adjutant vor. "Sir, ich vermute der Angreifer möchte Ihnen klar machen, daß er unsere Fa...unsere Basis vorher mit Klonen ausspioniert hat, darum weiss er von ihrem Bluff." Ob des Versprechers musste sich ein weiterer der Anwesenden wohl verschluckt haben, denn auch er begann zu husten und verließ hastig seinen Posten. Die anderen hatten nun verkrampfte Gesichter - wahrscheinlich die Anspannung, dachte Sherlock.
"Mit Klonen ausspioniert, unsere Basis? Warum haben wir das nicht bemerkt, wo hat der die Klone her?"
Der Chefwissenschaftler meldete sich zu Wort "Sir, Klone könnten wir auch bauen, wir haben das nötige Wissen, wir benötigen lediglich ein eigenes Labor." "Sir, sobald wir Klone haben, können wir diese auch zur Klonabwehr einsetzen." der Adjutant war stolz dieses Wissen einbringen zu können.
"Na dann los, worauf warten Sie Professor? An die Arbeit."
"Wird der Angriff fortgesetzt?" "Sir, ja Sir!" "Funker, schick eine weitere Nachricht: "OK, war ein Bluff, aber wenn Sie uns jetzt verschonen Commander, könnten wir uns doch auf einen Nichtangriffspakt einigen."
Weitere verstohlene Blicke wurden ausgetauscht...diesmal blieben sie nicht unbemerkt.
"Ich weiss, ich weiss... wir könnten den selbst an unserem besten Tag nicht erfolgreich angreifen, aber das kann er ja wirklich nicht wissen, oder?"
Und tatsächlich ging der Angreifer auf das eher einseitige Angebot ein. Das Tagesgeschäft konnte also weitergehen.
Zwischenspiel
Es war etwas Ruhe eingekehrt in die Basis. Nachdem Sherlock erfahren hatte, daß es einen zentralen Informationsspeicher gab, den man OD (vermutlich eine Abkürzung für Omnisciente Datenbank) nannte, hatte er einige Informationen über den Basisausbau und Strategie erhalten. Sein Problem war nun die seltsame Krankheit, die ihn zwang die ganze Nacht durchzuschlafen.
Mit seinen direkten Nachbarn hatte Sherlock sich bald auf NAPs (solche und ähnliche Abkürzungen gingen ihn nun glatt von der Zunge) einigen können.
"ADJUTANT ZU MIR!" Sherlock lächelte. Bei der letzten Erweiterung der Kommunikationsanlage war ein basisweites Interkomsystem im Preis inbegriffen gewesen. Wenigstens ein Spass den er sich gönnte war es in diese Anlage so laut wie möglich zu brüllen, damit seine Untergebenen sich erschreckten...
Als der Adjutant schließlich eintrat glättete er schnell die Falten seiner schäbigen Uniform mit den Händen und postierte sich in Habacht-Stellung vor dem Kommandantenstuhl.
Sherlock warf dem Adjutanten einen zusammengeknitterten Zettel zu. "Was ist dieses Sprulball, und warum haben wir verloren?"
"Sir, ich kann darüber nur spekulieren. Offenbar haben die Piloten der verschiedenen Basen eine Liga gegründet"
Sherlock und sein Adjutant unterhielten sich weiterhin über ein paar Belanglosigkeiten, wobei der Adjutant froh war, daß sein Chef offenbar gut gelaunt zu sein schien...
Ede_Ee:
Von den schlaflosen Nächten ausgelaugt und völlig entnervt saß Ede in seinem Sessel im Kommandozentrum. Er dachte intensiv über die vergangenen Tage nach, und fragte sich ernsthaft, was er falsch machte.
"Oh Gott, wenn nur endlich diese dummen Farmen aufhören würden meine Kontingente zu beschissen, nichts als Scherereien hat man mit Ihnen. Wo liegt nur mein Fehler ? Nie erbeute ich Ressourcen und fahre nur Verluste ein, welchen Sinn ergibt dies denn alles für mich?"
Leise vor sich hin brabbelnd machte er sich an die Auswertung der vor kurzem erfolgten Missionen ...
"angriff Angriff ANGRIFF, und immernoch keine nennenswerten Erfolge, diese vermaledeiten Farmen ! Warum mach ich mir die viele Arbeit eigentlich ?"
Immer lauter erhebt er sich aus seinem Sessel, und wankt wie in Trance durch den Kommandoraum, die Anwesenden fangen leise das tuscheln an
"Kann es sein das unser Cheffe durch dreht?" "Habt ihr seinen Blick gesehen?" "Warum lässt er die Gegner nicht einfach in Frieden?"
Irgendwie musste Ede das Getuscheln wargenommen haben, denn laut schallt es darauf durch den Raum.
"Garzia, Mendez und Dingo ANTRETEN ! Ihr denkt also ich bin verrückt geworden was?" -ein verzerrtes Gesicht zeigt sich den Dreien- "Euch werde ich zeigen was verrückt ist, ihr sollt mich kennenlernen. Auf in das Geheimdienstzentrum und dann ab zu den Klonen, heute dürft ihr alle drei mit auf Mission gehen. Eure Ziele sind die Silos der Farmen, leert sie aus, macht sie unbrauchbar! Ach und nochwas, hofft nicht auf Wiederkehr, dass ist eine Selbstmordmission. Wenn ich die Ressourcen nicht haben kann, soll sie niemand bekommen
- muAhAhA*."
Entgeistert blickten sich die drei an
"Das kann doch nicht euer Ernst sein, ihr wollt uns einfach so in den Tod schicken? Nur damit ihr euren Wahn ausleben könnt?"
Auf eine Antwort mussten sie nicht hoffen, der starre und psychopatische Blick ihre Kommanders sagte alles, nun blieb ihnen nur noch sich von ihren Frauen zu verabschieden, um darauf die Mission ohne Wiederkehr zu starten."
Sherlock:
Er würde sich nie an die Alarmsiren gewöhnen. "Was ist denn los?" fragte Sherlock seinen Adjutanten "Haben wir schon wieder beim Sprulball verloren?"
"Moment Sir, es treffen Meldungen aus der gesamten Basis ein: Klone." "WAAS?" "Ja Sir, offenbar ist es einer größeren Gruppe Klone gelungen in die Basis einzudringen. Wir hätten sie nicht bemerkt, wenn sie nicht so viele gewesen wären und wenn sie nicht jetzt alle tot wären." "Tot sagst Du?" Sherlock lächelte versöhnt "Habt Ihr sie erwischt, gut gemacht." "Nein, Sir. Offenbar war dies eine Selbstmordmission.... oh mein Gott!" "Was ist?" "S-Sie haben es irgendwie .... geschafft .... die Silos komplett zu leeren...Sir" Da war sie wieder, die Pistole... wie von selbst war sie in Sherlocks Hand gesprungen....nervös klickte er wieder mit dem Sicherungshebel. Der Adjutant war froh, daß es ihm gelungen war in einem unbeobachteten Moment die Munition durch Platzpatronen zu ersetzen. "Du hast mir versichert, daß die Silos nicht komplett ausgeraubt werden können! Ich mache Dich persönlich dafür verantwortlich, das wirst Du..." "Moment Sir, Posten 18 möchte uns etwas zeigen, er meint es sei unglaublich wichtig" "Hrmpf, hoffentlich stimmt das, sonst werde ich Dich auf kleiner Flamme rösten"
Gemeinsam schritten sie durch den kurzen Gang der sie zum Hauptkorridor führte. Ein Hauch von Stolz überkam Sherlock als er das geschäftige Treiben des Basispersonals sah. 20 Droiden warten sich eben nicht von alleine, dachte Sherlock. Nach einigen Schritten gelangten sie zu Posten 18, er stand vor dem Eisensilo. Neben ihm auf dem Boden lagen die Leichen dreier Männer. "Drei Klone, na und? Warum sollten wir herkommen?" "Sir, melde gehorsamst, das sind keine Klone, SIR" Sherlocks Interesse war geweckt worden "Wie meinst Du das, keine Klone? Sind das Androiden?" "Sir, nein, Sir. Das sind richtige Menschen. Richtige, tote Menschen, Sir" "Aber die haben doch die übliche Klon-Ausrüstung an, und offenbar haben die sich auch selbst Umgebracht. Das müssen Klone sein...Typ4 oder so. Hab gerade in einem Katalog was darüber gelesen. Die sehen aus wie Menschen, deswegen sind sie nicht zu entdecken."
Der Adjutant beugte sich über eine der Leichen und hob zögernd die Tarnweste an: "Kein Bauchnabel Sir, der Posten hat Recht."
Sherlock wurde blass, was für eine Macht musste der Commander haben, der seinen Männern, seinen echten Männern, befehlen konnte in so einen sinnlosen Tod zu ziehen. In den Silos waren nur geringe Rohstoffe eingelagert gewesen. Es musste mehr dahinter stecken, es konnte nicht anders sein, es durfte nicht anders ein. Aber was? In dieser Basis gab es nichts zu holen. Immer wieder kamen Kontigente mit immer fortschrittlicheren Droiden, um die kargen Ressourcen abzugrasen. Immer öfter jedoch gelang es Sherlock die Ressourcen durch auslagern zu retten....Plötzlich kam ihm ein schrecklicher Gedanke: "Wie ist es mit den anderen Toten? Sind das auch Menschen?" "Sir, nein Sir! Nur diese hier!" Der Posten hatte sich offenbar umgehört. Sherlock merkte sich seinen Namen, er brauchte Männer die mitdachten um sich.
"Gut, nun die alles entscheidende Frage: Woher kamen die?" Der Posten schwieg. Sherlock strich ihn in Gedanken wieder von der Liste.
Der Adjutant meldete sich daraufhin zu Wort: "Sir, ausser der Standardausrüstung für Klone konnte nichts bei ihnen gefunden werden, was eine Identifizierung des Absenders ermöglichen würde."
"Nun gut, mein Freund. Wir müssen offenbar alle ein wenig enger zusammenrücken, wir haben es mit einem Feind zu tun, der keine Gnade kennt. Hoffen wir, daß er bald das Interesse an uns verliert. Sonst stehen uns wahrlich bittere Zeiten bevor."
Sherlock verlies den Raum um über die nächsten Tage nachzudenken.
Die grünen Wiesen wechselten sich mit gelben Rapsfeldern ab, das sanfte Wogen der Getreideähren im Wind hatte etwas beruhigendes. Sherlock blickte zufrieden über seine Ländereien. Von Horizont zu Horizont gehörte alles ihm. Ein Wagen mit Bauern kam vorbei, der Kutscher grüßte ihn freundlich *WUMMM* die Kutsche war nicht mehr. Stattdessen war da ein gewaltiger Monolith, der die komplette Kutsche mit gewaltigem Getöse unter sich begraben hatte....
- WUUUUMMM*
Ein dröhnendes tiefes Wummern riß Sherlock aus dem Schlaf. Ängstlich sah er um sich, es war keine Frau bei ihm, also konnte es auch kein erzürnter Ehemann sein, der da an seine Tür hämmerte.
- WUUMMM*
Da war es wieder, das Geräusch. Sherlock musste seine erste Annahme revidieren, es war nicht von der Tür gekommen. Doch woher?
- WUMMWUMMWUUUMM*
Jetzt konnte er sogar fühlen, wie der Boden bebte. Was ging da vor sich? Sherlock stand auf und streifte sich den zerschlissenen Morgenmantel über als es auch schon an der Tür klopfte. "Was ist denn los? Was soll der Krach?" Der Adutant schien ebenfalls etwas verschlafen zu sein, aber seine Meldung kam doch recht zackig: "Sir, das sind Raketen, Sir! Soeben wurden unsere Türme zerstört, Sir"
Sherlock hob erst eine, und dann beide Augenbrauen. Die Türme...verdammt, es hatte Wochen gedauert diese Verteidigungsanlage zu errichten.
"Lässt sich feststellen, wer diese Raketen auf uns gefeuert hat?" "Dazu müssten wir in den Trümmern nach Bruchstücken der Raketen suchen, Sir. Allerdings sind die Rakten im Allgemeinen so gebaut, daß keine Bruchstücke übrigbleiben...Sir. Ich denke wir werden kein Glück haben." "Naja, mein Freund. Wir wissen doch beide, wer diese Rakten abgefeuert hat, oder?"
Ede Ee, Leutnant und einer der Obersten des Quadranten, hatte wohl beschlossen, daß eine Farm ohne Verteidigungseinrichtung, dem Lack seiner Merger weniger Schaden zufügen würde.
Sherlock seufzte tief. Wie war diesem Kerl nur beizukommen? Wie konnte man sich gegen diese Übermacht nur wehren? Sherlock wäre nun bereit gewesen alles hinzuwerfen, wenn da nicht sein treuer Adujtant gewesen wäre, der ihm in diesen schweren Zeiten oft genug durch seine Aufrichtigkeit und seinen Mut eine enorme Stütze war. Wieder einmal munterte Ihn sein Adjutant auf: "Sir, das Angriffskontingent nähert sich."
Sherlock spulte die nötigen Befehle herunter, er hatte sie so oft gegeben, ein Wunder, daß er nicht davon träumte: "Res auslagern, alle übrigen Droids ebenfalls rausschicken. Ach, und wenn ich nochmal den Befehl gebe, Türme zu bauen, dann erinnere mich an Heute."
Sherlock musste einfach die Hinweise Ernst nehmen. Wenn man in dem ehrenwerten Clan der Senza Torre war, dann musste man eben auf Türme verzichten. Wehmütig erinnerte er sich an den Tag zurück, als er seiner Mannschaft verkündete, daß die Basis nun Mitglied eines Clans sei. Der Jubel war gewaltig und ausgelassen, doch die Disziplin kehrte blitzartig zurück, ale er weiter redete und den Namen des Clans verkündete. Er war Stolz auf seine Mannschaft.
Ein Räuspern seines Adjutanten brachte ihn in die Gegenwart zurück. Nachdenklich blickte er seinen Adjutanten an. "Schicke eine Nachricht an Ede Ee"
Wenn Du mich nicht mehr angreifen würdest, müsste ich nicht immer die Res rausräumen, und durchfegen.
Man könnte es ja mal mit Humor versuchen. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten:
Joa, dann lass das Zeug einfach drinnen und gut is.
So hatte Sherlock sich das nicht vorgestellt.
Aktuelles
Sherlock starrte grimmig auf das Display. Das wenige Uran hatte immerhin 5 Dragoon des Gegners zerstört. Möglicherweise würde sein Blockkonti halten...
Bis zuletzt wollte er dem Konflikt ausweichen, aber nun gab es kein zurück. Er gab den Befehl die C37-Raketen zu starten "FEUER!!"
Verlegene Blicke, mehr hatte sein Feuerleitoffizier nicht auf Lager.
"Was denn? Muss ich den blöden Knopf etwa selber drücken? Brauchen wir irgendsoein Codedings um die Raketen zu starten? Sprich doch endlich, Mann!!" "Sir, der Gegner ist bereits zu nah. Wenn wir jetzt feuern, gefährden wir uns selbst." "Verdammt! Hoffen wir, daß dieser DI Captain nicht offensiv angreift. Schickt das Blockkonti raus!" Sherlock hatte Schweiß auf der Stirn. Nervös fummelte er an seinem Revolver. Sein Adjutant versicherte sich mit einem schnellen Griff zur Hosentasche, daß die Patronen dort waren.
Und dann geschah es, wie ein Sturm kamen die 75 Dragoon über die Basis. Tapfer hatten die Piloten der Nomics die ersten unter Beschuß genommen waren aber schnell zu Staub zerrieben worden, wie ein Schmetterling im Sandsturm. Die Visvos machten eine nur unbedeutend bessere Figur. Sherlocks Aufmerksamkeit konzentrierte sich nun voll auf die Asporen und Zengal. Mittlerweile dämmerte ihm, daß die Dragoon sich ohne Rücksicht auf Verluste in den Kampf gestürzt hatten. Die Asporen schlugen sich nicht schlecht. Ein einzelner Dragoon konnte gegen einen Aspor nicht viel ausrichten, deshalb organisierten sie sich zu kleinen Gruppen, die gemeinsam jeweils einen Asporen unter Feuer nahmen. Dies nutzen die Zengal aus und brachten Salve auf Salve reiner Vernichtung in diese Grüppchen.
Die Strategie Sherlocks schien aufzugehen. Doch ein Apsor nach dem anderen viel. Die Dragoon-Gruppen lösten sich auf und immer schneller huschten sie zwischen den Verteidigern umher, so daß auch die Gazerkanonen nicht mehr feuern konnten. Dabei hielten sie ihr Dauerfeuer auf die Asporen aufrecht. Als der letzte Aspor fiel war es nur noch eine Frage Zeit, bis die Zengal zerstört wurden. einige der Dragoon nahmen sich nun sogar die Zeit, die Verteidigungstürme zu vernichten (wieder wünschte sich Sherlock dem Namen seines Clans treu geblieben zu sein).
Sherlock ließ seinen Kopf schwer auf das Instrumentenpult vor ihm knallen. "Scheisse" mehr konnte er nicht sagen. Der Revolver klickte mehrfach....
"Was jetzt, mein Freund?" sein Blick viel auf den Adjutanten. "Nun, Sir. Wir sollten neu aufbauen...Was anderes bleibt uns nicht übrig."
Einer der anderen Offiziere meldete sich zu Wort "Sir, wir haben eine Benachrichtigung vom Imperium erhalten!" "Her damit!"
Sherlocks Augen weiteten sich, als er die drei Worte las: Rang: Lance Corporal
Unterstützung
"Los Ihr Hunde, fegt die Basis durch und dann die guten Uniformen anziehen!" Sherlock blickte gereizt um sich "Der Colonel schickt ein Solaron-Kontingent, da wollt Ihr doch einen guten Eindruck machen!" Einer der Piloten schien diese Meinung nicht zu teilen..."Du da!! Du wirst dich jetzt schon rausstellen und dem Colonel zum Willkommen salutieren, MarschMarsch!" "Aber Sir, der kommt doch erst in 2 Stunden, und überhaupt kommt er doch gar nicht persönlich" "Das ist mir egal, wenn er nicht wäre würdest Du heute noch Spruls steuern, also pack Dich Du Lump! Und wenn jemand anders kommt hast Du halt Pech gehabt!" "Sir, hier ist die angeforderte Bronze-Plakette für den neuen Hangar." "?? Bronze? Hab ich Bronze gesagt? Titan mit goldenen Buchstaben in einem Selenium Rahmen hab ich gesagt, du inkompetenter Nichtsnutz, aber jetzt ist es wohl zu spät. *SEUFZ* Stimmt denn wenigstens die Widmung?" "Sir, da steht 'This Hangar is powerde by Ede Ee' " "Du Trottel, da ist ein e zu viel! Muss ich denn alles selber machen? Wenn er was merkt, bist Du dran! Also bete lieber zu allen Dir bekannten Göttern..."
Und danach
Das Solaronkontingent verschwand allmählich in einer Staubwolke. Der einsame Pilot, welcher dem Kontingent salutiert hatte, wurde zum wiederholten Male von Hustenanfällen geschüttelt (es war aber auch besonders staubig heute). Die Bautrupps machten sich sofort ans Werk den Hangar zu vergößern, vorbereitete Sprengladungen wurden gezündet, um den benötigten Platz freizumachen. Am Eingang des Hangars stand Sherlock und enthüllte die Plakette "This Hangar is powerede bei Ede Ee" war darauf zu lesen. Die anwesenden Piloten salutierten zackig (es wollte wohl keiner einen schlechten Eindruck machen). "Am Aussenterrain muss auch eine Plakette angebracht werden. Ich hoffe Ihr bekommt das diesmal besser hin, Ihr Kacknoobs!" Sherlock hatte in das Basis-Lautsprechersystem gebrüllt, weswegen die Piloten erschrocken zusammenzuckten. "Was seid Ihr blos für Memmen!! Was Euch fehlt ist Kampferfahrung! Das härteste was Ihr erlebt habt war gegen den Hangar zu klatschen. Das muss sich ändern!" Sherlock schüttelte resignierend den Kopf, mit diesen Leuten konnte man keine Schlacht, geschweige denn einen Krieg gewinnen. Aber mit viel Training musste auch das zu schaffen sein. Wenn seine Kontingente erstmal Sollstärke erreichten, war alles möglich. Eines war noch zu tun: "Männer! Auf den Colonel ein dreifaches HIP HIP" "ALETE" "Wer war das?!?"
Einige Zeit später.
Sherlock stand vor der geöffneten Wartungsluke und blickte nach draußen. Es war ein herrlicher Tag. Die Sonne schien und es war keine Wolke am Himmel. Man hatte ihm versichert, daß 80 Droiden im Anmarsch waren, doch er sah nichts. Ein leichtes Flimmern war am Horizont auszumachen...vermutlich eine Fata Morgana... Luftspiegelungen sonst nichts. Das Flimmern hatte schon wieder aufgehört. Angestrengt sah Sherlock nach einem Punkt weiter rechts, den er aus den Augenwinkeln wahrgenommen hatte. Auch dieser war jedoch verschwunden, bevor er ihn richtig erfassen konnte. Glaskörpertrübungen im Auge... Der Adjutant stand lächelnd hinter Sherlock. Er wusste, daß die 80 Droiden schon längst in Sichtweite waren. Tatsächlich hatte er einen Drohnenbericht in den Händen, der bestätigte, was das Geheimdienstzentrum berichtet hatte... mehr noch...aber der Kommandant konnte ruhig mal auf diesen Bericht etwas länger warten. Sherlock drehte sich um "Wo sind die Droiden denn?" "Sir, ich vermute sie sind hinter dem kleinen Hügel dort vorne, wir werden sie gleich sehen." Der Adjutant hatte mit größter Mühe eine ernste Miene aufgesetzt. Sherlock meinte, daß der Hügel viel zu klein sei für 80 Droiden, drehte sich jedoch wieder um und starrte erneut auf die Prärie vor sich. Scharf sog er die Luft ein, als er erkannte, daß etwas an der Landschaft vor ihm sich geändert hatte. Er hatte plötzlich Mühe seine Augen auf einen bestimmten Punkt unmittelbar vor ihm zu fokussieren...irgendwie schien die Luft selber dicker zu sein.. wie Wasser.
Plötzlich erschien wie aus dem nichts vor ihm ein Kopf... dann eine Hand, die den Visier des Helms hochschob...dahinter kam ein grinsendes Gesicht zum Vorschein "Bitte um Erlaubnis die Basis betreten zu dürfen, Sir"
Sherlock machte erschrocken einen Schritt nach hinten. Der Adjutant war bereits zur Seite getreten...
"Verdammt, 80 Negatoren... der Colonel ist wirklich zu großzügig. Schicken Sie ihm unsere letzte Kiste Champagner, ich weiß das ist nicht annähernd so wertvoll wie dieses Geschenk, aber die Geste wird er zu schätzen wissen, und da wo er hingeht kann er mit Rohstoffen oder Droiden nichts anfangen"
Das Tor der Basis öffnete sich und wie Schatten glitten die Negatoren hinein und wurden von der Basis verschluckt.
Sherlock wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel und grummelte etwas von Staub den die Negatoren wohl aufgewirbelt hätten.
Unendliche Weiten
Nervös schweifte sein Blick über die sanft geschwungenen Hügel des Zielgebiets. Hier irgendwo sollte es passieren. Sherlock hatte beschlossen einen nicht unerheblichen Teil seiner Ressourcen diesem Projekt zu widmen, heute würde sich zeigen, ob der Aufwand sich gelohnt hatte. "Siehst Du was?" Sein Adjutant senkte den Feldstecher "Sir, es ist noch etwas zu früh. Den Berechnungen zu Folge ist erst heute Mittag mit dem Ereignis zu rechnen." "Ja, klar, als wenn man soetwas genau berechnen könnte." Sherlock schüttelte den Kopf. Sie waren schon im Morgengrauen aufgebrochen. Ein Merger -gesteuert von seinem Adjutanten, ein Negator -den Sherlock führte und ein Visvo -gelenkt von seinem vertrauenswürdigsten Kampfpiloten. Dem in der Basis verbliebenem Personal hatten sie etwas von einem Trinkgelage erzählt zu dem sie unterwegs waren. Die Mission hatte Sherlock als streng Geheim eingestuft. "Hast Du auch Deiner Mutter nichts davon erzählt?" Normalerweise hatte der Adjutant keine Geheimnisse vor seiner Mama, diese wiederrum war eine Plaudertasche erster Güte. Sherlock schüttelte wieder den Kopf, warum hatte er nur so ein Muttersöhnchen in seine Basis aufgenommen? Verdammt, der Mann war 30! "Sir, obwohl es mir schwerfiel und gegen meine Prinzipien verstößt, habe ich Ihren Befehl befolgt und Ihr erzählt, daß wir zu einer Beerdigung unterwegs sind." "BEERDIGUNG?! SAUFGELAGE hab ich gesagt!!!"Sherlock schlug die Hände über dem Kopf zusammen. "Sir, meine Mutter würde mir nie erlauben Alkohol zu trinken! Ich musste eine andere Ausrede wählen. Sie hätte mich sonst nie gehen lassen." "Aber ist Dir denn nicht klar, daß sie jetzt schon mit sämtlichen Nachbarinnen darüber gesprochen hat, daß ihr feiner Sohn mit seinem Kommandanten zu einem Begräbnis unterwegs ist? Mann, es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie mit jemandem spricht, der die andere Geschichte gehört hat. Die gesamte Mission ist gefährdet!" Der Adjutant wandte sich ab. Sherlock starrte seinen Rücken an; die Schultern des Adjutanten schienen kaum merklich zu zucken. Sherlock blickte hilfesuchend in Richtung des Kampfpiloten. Der jedoch suchte äußerst konzentriert den Horizont ab. Seltsam, bis eben schien er eher wenig Interesse an der Suche gehabt zu haben. Ausserdem würde es ihm schwerfallen überhaupt etwas zu sehen - bei dem Husten.
Immer muss ich alles machen, dachte Sherlock. "Nana, ist ja nicht so tragisch. Ich denke sowieso, daß das ganze nichts geworden ist." Jovial legte Sherlock seine Hand auf die Schulter des Adjutanten. "Wirklich, Sir?" Er wischte sich flink mit seinem Ärmel die Tränen aus dem Gesicht und lächelte zögernd. "Ja, was solls? Es sollte zwar eine Überraschung werden, aber...was solls."
Sie blickten wieder alle durch ihre Feldstecher, einer hustete, einer schluchzte leise und einer fluchte stumm.
Stunden vergingen.
"JETZT"
Sherlock und sein Adjutant schauten von ihren Karten auf, der Kampfpilot deutete auf etwas hinter ihnen. "Toll, gerade wo ich Euch Schneider gespielt hätte!" Sherlock warf seine Karten schnell auf den Haufen. Sorgsam achtete er darauf, daß sie nicht aufgedeckt wurden.
Ein weißer Strich zeichnete sich deutlich am stahlblauen Himmel ab. Immer wieder freute sich Sherlock über sein glückliches Händchen bei der Wahl seiner Basis. Andere Kommandanten klagten häufig über die verwüstete Gegend in der ihre Basen standen, doch seine Basis befand sich nahezu in der Mitte einer ausgedehnten Graslandschaft. Bäume waren freilich beim Bau der Basis beseitigt worden, sie hätte eine Frühaufklärung feindlicher Kampfverbände nur behindert.
"Ist es das?" Sherlock deutete auf den immer länger werdenden Strich, der sich auf sie zu bewegte. "Sir, das ist unser Paket." Der Adjutant nickte.
"Hmmm" Sherlocks Miene verfinsterte sich. "Sagt mal, zeigt Euer Feldstecher auch an, daß das Paket auf dem größeren Hügel rechts von uns aufschlagen wird?"
"Sir, ja Sir" der Kampfpilot war jetzt auf Zack und sein Husten war auch völlig verschwunden.
"OK.... So mein lieber Adjutant, sag mir doch mal, was es mit dem Hügel auf sich hat." "Sir?" dem Adjutanten war die Verwirrung deutlich anzusehen.
"Nun, wenn ich mich recht erinnere ist da drin unsere Ölförd..."
Sherlock wurde durch einen lauten Knall unterbrochen: Das Paket war angekommen...die Ölförderanlage, aus geologischen Gründen weit außerhalb der Basis aufgebaut und als Hügel getarnt, hatte nun ein hausgroßes Loch.
"Verdammt!! Ich hoffe, daß wird keinen Einfluß auf unsere Fördermenge haben. In die Droiden, wir müssen da hin!"
Schnell stiegen die drei Männer in ihre Droiden und fuhren die Reaktoren hoch. Nach 5 Minuten kamen sie an der Einschlagsstelle an und begutachteten den Schaden.
Es standen bereits vier Wartungstechniker am Krater und kratzen sich ratlos die Köpfe. Als sie sahen wer aus den Droiden stieg nahmen sie Haltung an und salutierten.
"Bericht" Sherlock sprach den ranghöchsten der vier an.
"Sir, etwas ist auf den Hügel eingeschlagen, hat die darunterliegende Panzerung durchbrochen und einige Versorgungssysteme beschädigt. Wir wissen allerdings nicht was es war. Eine Rakete kann es nicht gewesen sein, das Warnsystem hat nichts angezeigt. Auch ist die Zerstörung größer als alles was ich bisher gesehen habe...Sir"
"Gibt es Überreste des...des Projektils?" Sherlock wollte auch jetzt noch nicht mit der Wahrheit rausrücken.
"Einen Moment, Sir, ich frage nach"
Die Sekunden vergingen wie Stunden...
"Sir, tatsächlich ist ein enorm großer Klumpen in Lagerhalle 4a liegen geblieben, den wir als den Übeltäter identifieren können."
"Bring mich dort sofort hin!" Sherlock wurde sehr nervös, ein gewisses Glitzern war in seien Augen zu sehen.
Schnell brachten die Techniker ihren Kommandanten zur betreffenden Halle. Eine gewaltige Hitze schlug ihnen entgegen, als sie sich dem betroffenen Abschnitt näherten. Ein immenser Klumpen lag in der Halle und strahlte trotz der Bemühungen einer Löschmannschaft noch eine enorme Temperatur aus. Das Loch in der Decke lies etwas Tageslicht eindringen.
"Könnte das unser Paket sein?" Sherlock wandte sich an den Adjutanten.
"Nun Sir, es ist reichlich ramponiert, aber ja. Das ist das Landepod...zumindest der Rest davon."
"Lass es in unseren Merger laden. Wir werden es in der Basis zerlegen lassen."
Sherlock war zufrieden mit dem Ausgang seiner ersten Raummission.
Speed
Sherlock wischte sich den Schweiß von der Stirn. Mit unsicheren Schritten ging er auf seinen Adjutanten zu. "Ich hätte nie gedacht, daß so etwas möglich ist."
Sein Adjutant grinste nur. "Diese Geschwindigkeit...diese Beschleunigung...ich bin sprachlos"
"Und sie haben noch nicht einmal das volle Potential genutzt, Sir. Wenn sie erstmal die nötigen neuronalen Verbeserungen erhalten haben, werden sie noch ein ganzes Stück schneller sein können."
Sherlock schaute seinen Adjutanten unsicher an. "Ist die Operation wirklich sicher? Muss ich wirklich?"
"Sir, die Operation muss nicht sein, aber ohne sie, wird ein längerer Einsatz nicht empfohlen. Eigentlich könnte auch die wiederholte kurze Nutzung permanente Schäden verursachen."
"Ach...." Sherlock schaute etwas unglücklich...er drehte sich um und schaute sich nochmals das Gefährt an, mit dem er eben unterwegs war. Er wollte ihn wirklich für sich selbst haben. Aber diese Operation.
"Wirst Du auch diese Operattion bei Dir durchführen lassen?" "Oh ja, Sir. Um nichts in der Welt würde ich diese Chance verpassen wollen." "Was sagt Deine Mutter dazu?" Sherlock schaute listig.
"Das geht meine Mama nichts an...Sir"
"Du hast ihr nichts davon erzählt? Ich bin erstaunt!" Sherlock spielte den Entsetzten recht überzeugend. Der Adjutant schwieg beharrlich, statt einer Antwort ließ er seinen Blick auf den Droiden hinter ihnen schweifen.
"Na gut, wenn Du diese Operation machst, dann werde ich es auch tun. Wäre auch eine Schande, wenn wir unsere eigenen Dragoon nicht selber steuern würden, oder?"
