Antwort der Clans - Ragnarok (Ankhman & Aspergillus)
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Verschlafen tapste Ankhman zu seinem Schreibtisch und schaute auf die blinkende Nachricht.
>> Incoming Call – Imperiale Kennung – Kaiserin Suse <<
Grunzend ging er um den Tisch rum, ließ sich in den Ledersessel rutschen, verkniff sich ein Quietschen und machte sich ein geistiges Memo, dass kaltes Leder auf Haut unangenehm war. Dann aktivierte er den Audiokanal und ließ die Kameras deaktiviert.
„Was gibt es denn, Kaiserin, hat das nicht bis morgen warten? Soweit ich weiß, befinden wir uns in derselben Zeitzone, daher ist es bei dir jetzt auch … 4:30 Standart.“
„Jaja, nun zick nicht rum. Ich soll was an die Clans übermitteln, da ich so gute Verbindungen zu euch habe und der Botschafter ist bekanntlich anderweitig beschäftigt, er kümmert sich um die Truppen im … Untergrund. Wieso ist der Videokanal deaktiviert?“
„Weil ich grade aus dem Bett bin und in einem arschkalten Ledersessel sitze, du verstehst?
Es folgten einige Sekunden Schweigen.
„Dank dir. Nun zu der anderen Sache. Die Skasim wollen scheinbar mit aller Macht eine militärische Entscheidung und wir bieten ihnen die Möglichkeit. Aber nicht so, wie sie gerne hätten. Darum wird die Clanslegion ins Leben gerufen. Ich werde mich gleich noch mit einigen anderen Clans unterhalten, aber du bist der erste. Seht zu, dass ihr was auf die Beine stellt und bis zum Wochenende bei Nova Roma einlaufen lasst. Schickt, soviel ihr entbehren könnt bei euren Konflikten. Das wäre eigentlich alles.“
„Kein Problem, ich werde mich morgen … heute gleich darum kümmern. Und wenn du willst, kannst du auch mal beim Golfer anklopfen, die alten Haudegen würden sich bestimmt freuen, dass das Imperium sie nicht vergessen hat.“
„Gute Idee eigentlich, ich muss weiter. Bussi.“
Ohne eine Erwiderung schloss Ankhman den Kanal und gähnte herzhaft. Das hatte auch noch drei Stunden Zeit und den Schlaf würde er, wie es aussah, eine Weile nicht nachholen können.
„So sieht es aus, wer von euch macht den Rundruf im Clannetz? Denn dass wir kommen, steht ja außer Frage.“
„Das kann ich gleich machen,“ meinte Giver „ich bin sowieso grade dabei, die Datenbanken unserer Server zu optimieren und zu erweitern.“
„Ich werde in Nova Roma schon mal anfragen, wie viel Stellplätze sie uns zur Verfügung stellen können und werde ihnen dann klarmachen, dass das nicht ausreichen wird.“ meinte Bambi.
„Gut. Hitman, lass bitte deine Kontakte ein wenig spielen und schau, wer noch alles reagiert. Ankhman, kümmer du dich um eventuelle Fragen unserer Member. So sei es dann, wir ziehen in den Krieg.“ schloß Wueste und alle wandten sich ihrer Arbeit zu.
Commander BestOfGerman
An diesem Morgen wurde Kommandant BoG von einem Adjutanten der Kommunikationszentrale zu einem "dringlichen Morgenmeeting" mit dem dort leitenden Offizier bestellt.
Doch bei diesem "dringlichen"... nun wahrscheinlich aber doch schon eher "alltäglichen Morgenmeeting" wurden ihm überraschenderweise höchst interessante Dinge zugetragen.
Anschließend überlegte er sich in seinem Zimmer, wie er auf diese Geschehnisse antworten sollte.
Er, der er ja damals seine Basis verkauft und sich ins Exil zurückgezogen hatte .. wo er über Jahre hinweg einsam und unerkannt lebte, außerhalb der Clanlands .. wo er bis auf wenige Kontakte keinen Bezug mehr zu der Welt der Basis-Kommandanten hatte.
Er, der von genau diesen paar Freunden dazu bewegt wurde, doch noch einmal erneut als Kommandant anzufangen und sich anschließend auf die Suche nach genau einer solchen machte.
Er, der diese Basis von Anfang an mit so viel Mühe und Liebe Aufgebaut hatte, und leider immer noch nicht mit diesem Aufbau abschließen konnte.
Er, der noch nie einen persönlichen Kontakt mit den Skasim hatte und diese nur aus den Erzählungen seiner Freunde Loki und Unny bzw. aus den Geschichten seiner Raumstaffel kannte.
Was sollte er als einer der am „entferntesten Außenposten“ des Clans Ragnarök von diesen Geschehnissen halten?
Doch als er so nachdachte, bekam er die Information, dass seine Freunde Unny und Loki sich schon für die Aktionen freiwillig gemeldet hatten, ja dass Loki sogar Forderungen an das Imperium stellte! "Was soll’s, warum denn eigentlich nicht?" sagte er sich und ließ seinen Stab einberufen, um diesem seine Entscheidung mitzuteilen!
"Wir werden unsere Brüder und Kameraden, unsere Schwestern und Glaubensgenossen in dieser schweren Stunde der Entscheidung mit allen möglichen Kräften zur Seite stehen. Hat damit jemand ein Problem? Oder gibt es dazu Einwände?"
Es wurde schweigsam im Raum, alle waren sich nach diesen knappen Worten einig, dass es an der Zeit war, gemeinsam mit vereinten Kräften den Aliens nun endgültig zu zeigen, wer der Herr im Hause war!
Commander Protektor
"Es ist soweit, die Stunde der Entscheidung rückt näher" Zurückgelehnt saß Protektor in seinem Sessel, als er die Botschaft der Führung via Interkom las. Er verzog keine Miene und auch ansonsten machte er keinen aufgeregten Eindruck, doch innerlich war er sehr aufgefühlt; bedingt durch die aktuellen Geschehnisse und zu Recht, wie er meinte.
Das Imperium marschiert, zusammen mit seinen loyalen Anhängern innerhalb der Clanländer, zu denen sich auch das stolze Ragnarok zählen konnte.
Die Zeit der Ungewissheit war vorbei, lange hatte Protektor auf diesen Tag gewartet und er wolle verdammt sein, wenn er nur tatenlos zusehen würde, wie die menschliche Rasse ihren härtesten Kampf gegen diesen scheinbar schier übermenschlichen Gegner schlagen würde.
Noch immer saß er vor dem in Saphirfarben blinkenden Display mit der Botschaft, seine Blicke konzentrierten sich vor allem auf den letzten nüchtern verfassten Absatz.
"....ein tödliches Gefecht", diese Worte ließen ihm keine Ruhe, es ist ja nicht so, als ob nicht auch schon in vergangenen Tagen Risiken eingegangen worden waren, um die Existenz derer, die man liebt und respektiert, zu beschützen. Aber diesmal war es anders. Keine Schlacht, die Meilen um Meilen von daheim entfernt stattfand, keine vom Kommunikationsoffizier weitergeleiteten Schadens- und Verlustmeldungen des Kampfes. Keiner kann dem aufziehenden Sturm entgehen, jeder war zum Kampf in der direkten Konfrontation der Mächte aufgerufen.
Doch für ihn war es keine Frage der Entscheidung sondern der Ehre - ohne zu zögern, versuchte Protektor Kontakt zu seinen Vorgesetzten aufzunehmen, er wollte seinen Beitrag leisten, auch wenn dies den ultimativen Preis fordern sollte.
Doch nur ein Narr hat mit dem Leben abgeschlossen, wenn die Schlacht erst in Planung ist. Seine Soldaten waren motiviert, die Droiden gewartet und fertig für die Schlacht, die Direktive war klar und verständlich. Er deaktivierte das Display und trat in Gedanken versunken an das Fenster des sonst so spärlich beleuchteten Raumes, in dem Moment passierte es und ein Lächeln kam von seinen Lippen.
Commander Loki
Lord Loki besah sich die neuesten Mitteilungen der Ragnarok-Netzwerkes... das Imperium forderte - nein, vielmehr bettelte - um Unterstützung im Kampf gegen die Aliens... und der Rat Ragnaroks hatte ihm diese schon wieder zugesagt.
"Diese Schwachmaten" murmelte er in sich hinein. Schon das letzte Mal war es nichts als ein Verlustgeschäft gewesen, sich dem Imperium zu unterstellen, die letzten Ausläufer des damaligen Krieges waren noch zu spüren und wirkten in der aktuellen Clanpolitik noch immer mit. Doch sobald es um imperiale Belange ging, schien der Rat von Ragnarok zu blinden Lemmingen zu werden.
Er saß in seiner Einsatzzentrale, die zugleich Sitzungszimmer und - etwas abgetrennt - Schlafgemach war, 30 Meter unter der Erde, der am höchsten gelegene Raum des Bunkers. Vor hunderten von Jahren, während des nuklearen Fallouts, waren hier Tomaten und Korn angebaut worden, weshalb sich die Bunkerdesigner etwas Besonderes hatten einfallen lassen. An der Decke befanden sich einige kreisrunde Öffnungen, ca. einen Meter im Durchmesser, durch die tagsüber etwas Sonnenlicht in den Raum gespiegelt werden konnte. Mehrere Kilometer von der Basis entfernt bündelten einige getarnte Parabolspiegel, auf die selbst Archimedes neidisch gewesen wäre, Lichtstrahlen, um sie durch spiegelverkleidete Röhren bis in den ehemaligen Landwirtschaftsraum zu leiten. Vor einiger Zeit hatte Lord Loki diese einmalige Bunkeranlage entdeckt, und vor 4 Monaten hatte er endlich einziehen können. Es war mit nicht unerheblichen Kosten verbunden gewesen, doch es hatte sich gelohnt.
Doch noch war es nicht Morgen. Lord Loki lehnte sich zurück und schloss die Augen. Er repetierte seine eigenen Erlebnisse mit den Skasim. Grob 40 Schlachten hatten seine Piloten gegen die Aliens geschlagen, anfangs noch etwas unbedarft, schon bald jedoch mit eigens auf die widerlichen Außerirdischen zugeschnittenen Taktiken. Er selbst hatte sich in letzter Zeit an jenen Schlachten beteiligt, seit er sich von den Clankriegen etwas zurückgezogen hatte, um nicht vollends außer Übung zu kommen. 9 Mal hatte er die Skasimbasis dem Erdboden gleichgemacht, jedes Mal waren sie zurückgekommen, doch stets schwächlicher als zuvor. Heute sollte es ein zehntes Mal passieren, einige neue Piloten hatten ihre Feuertaufe zu bestehen. Wieso schaffte es das Imperium nicht, mit den Weltraumfarmen klarzukommen? Selbstverständlich würde er seinen Clan nicht im Regen stehen lassen, er hatte oft genug auch solche Aktionen mitgetragen, die nicht völlig in seinem Sinne waren. Er würde die Drachenreiter, eine seiner erfahrenen Dragoonstaffeln, und die Feuerstürmer, ein Veteranenkontingent von Solarons zu Kaiser Wueste schicken, der sich wie immer darum kümmern würde, die Droiden den richtigen Leuten zukommen zu lassen.
Er öffnete die Augen wieder. Die graue, mit Lampen und Löchern versehen Decke schien ihn zu verhöhnen. Die verstaubten Monitore, die 24 Stunden am Tag über den Zustand der Basis informierten, grinsten ihn hämisch an. Der Lüfter der Frischluftzufuhr klapperte wieder. Nun kämpften sie also erneut für das Imperium und seine Häuser, die in oberirdischen Städten das pralle Leben genießen konnten, während er und seine Gefolgschaft in ungemütlichen Bunkern hausen musste und horrende Mühen und Kosten für lächerlichen Komfort wie Sonnenlicht in Kauf zu nehmen hatte. Mit einem Ruck setzte er sich auf und begann entschlossen eine Nachricht in den Kommunikator zu diktieren:
"Verehrte Kaiserin,
Diese Botschaft wird euch von einem meiner Kommandanten übergeben, der sich gerade mit 160 Droiden in eure Clanarmee einreihen sollte. Diese werden für euch kämpfen, komme was wolle. Doch ich habe dem Imperium ein Angebot zu machen. Ich stelle euch meine komplette Armee aus weiteren über 1500 Kampfdroiden, mein komplettes Wissen und Können, meine Techniker, Berater, Ressourcen – kurz alles - zur Verfügung, um diesen Kampf zu bestehen. Im Gegenzug fordere ich die Schirmherrschaft über eine imperiale Oberweltstadt im Falle des Sieges. Mein Heer wird in die imperiale Armee eingegliedert und zum Schutz der Stadt eingesetzt. Ich selbst werde imperialer Gouverneur. Denkt darüber nach. Piloten, die ein Ziel haben, für das sie kämpfen, kämpfen besser als jene die nur einen Befehl befolgen. 1600 Droiden kämpfen besser als 160. Jene 160 bleiben euch in jedem Fall erhalten, doch es ist an der Zeit, dass wir Claner nicht nur gehorchen und geben, sondern auch etwas erhalten. Ich erwarte eure Antwort.
so long, Lord Loki"
"Verehrter Rat, geschätzte Lords,
ich melde mich ein weiteres mal mit einem kritischen und gewagten Anliegen zu Wort. So sehr ich es respektiere, dass wir uns wieder ohne Vorbehalte auf Seiten des Imperiums stellen, so sehr denke ich, es ist an der Zeit, etwas dafür zu verlangen. Eure todesmutige Haltung in allen Ehren, doch wenn wir jetzt zehntausende Piloten mit Droiden in den Kampf schicken, dann kämpfen wir nicht nur für das Imperium, sondern auch zugleich für all die Schmarotzer, Versager und Verräter in den Clanländern. Und wir sind es, die verlieren. Weil jene nichts für die Rettung der Welt tun werden, wir jedoch Verluste in riesigem Ausmaß erleiden. Das ist inakzeptabel. Wir helfen dem Imperium seit der Öffnung der Bunker, und haben nie etwas erhalten. Jetzt ist das Imperium geschwächt, und es wird endlich, endlich Zeit, dass wir für unsere Aufopferung entlohnt werden. Darum sage ich euch, fordert vom Imperium das Recht, ein eigenes Haus mit all den verbundenen Pflichten und Privilegien zu gründen! Ich bin mir sicher, für ein solches Ziel werden sämtliche Basiskommandanten dem Imperium erheblich mehr Unterstützung zukommen lassen. Wenn so jeder 1-2 Kontingente entbehrt, sind das 12000 Droiden. Für ein solch erstrebenswertes Ziel, raus aus den Bunkern, rein in die Gemeinschaft des Imperiums, werden es sicher Hunderttausend Droiden, die sich motiviert und todesmutig gegen die Aliens stürzen werden! Wenn es je einen Zeitpunkt geben sollte, an dem wir zu Legende werden können, dann jetzt!
so long, Loki"
Trübe erhellte sich das Gemach... war es endlich Morgen geworden?
Kaiserin Suse
Langsam schritt sie in ihren Gemächern auf und ab. Meint er das ernst ? Das kann nicht sein. Sie schmunzelte. "Noth, schreiben! Liebster kleiner Lord, deine Forderungen sind nicht gerade von schlechten Eltern und sie brachten mir ein Schmunzeln auf die Lippen, dennoch bin ich nicht gewillt, komplett darauf einzugehen. Die Art und Weise, diese zu formulieren, war natürlich nicht schlecht und .. Noth, schreiben, nicht Tee trinken... wo war ich ? Ach ja... Die Art und Weise, diese zu formulieren war natürlich nicht.. die schlechteste und es hörte sich auch nicht nach einer zu hoch gegriffenen Forderung an, allerdings kann für Ragna, dank ihrem eigenen Glauben, ja nie etwas zu hoch gegriffen sein. Ich möchte dich dennoch bitten, eventuell auf meinen Vorschlag einzugehen, denn ich denke, er rechtfertigt sich."
Noth schmierte einen rosa Zettel voll, in unleserlicher Handschrift. Suse fragte sich schon gar nicht mehr, warum er eigentlich nicht tippte. Irgendwie war er komisch und genau das brachte ihm damals seine Einstellung.
"Cheffin? Kommt jetzt eine Forderung von ihnen? " Sie blinzelte ihn genervt an "Nein, natürlich nicht, ich schicke ihm jetzt ein Kochrezept mit. Wenn er das Gericht zum Schlachtfeld mitbringt, darf Lord Loki seine Stadt haben. MEIN GOTT NOTH, so blöd können doch nicht mal sie sein.. natürlich kommt da jetzt..... " Sie hielt inne und trank einen Schluck schwarzen Tee. Warum reagiere ich da eigentlich immer wieder?
"Deine kompletten Forderungen werden akzeptiert, insofern du folgende Punkte ebenfalls ausführst, bzw ihnen zustimmst ... Noth, jetzt kommt eine Aufzählung, kleine Striche vor den einzelnen Punkten, du weißt schon, nach jedem Satz dann eine neue Zeile beginnen, und ein neuer kleiner Strich.. naja ...also los gehts .... "
Sie diktierte ganz langsam, es kam einem vor, als redete sie mit einem Zehnjährigen, wobei sogar dieser sich mit dieser Aussprache beleidigt gefühlt hätte.
"Erstens, Lord Loki erklärt sich bereit, an vorderster Front mitzukämpfen.
Zweitens, Lord Loki führt seine kompletten Einheiten selbst an.
Drittens, Lord Loki erklärt sich bereit, einen der zahlreich vorhandenen Rhacal persönlich und ohne Beihilfe Zweiter oder Mehrerer zu besiegen.
Viertens, Lord Loki erklärt sich bereit, nur in einem Dragoon zu kämpfen.
Fünftens, Lord Loki wird ebenfalls die Kampfkontingente von D.I. mit beaufsichtigen." Grinsend sah sie Noth zu, der schwitzend versuchte, das alles jetzt fein säuberlich niederzuschreiben. "Abschluss, falls-- wieder eine Aufzählung Noth...
Erstens, Lord Loki fällt,
zweitens, er es nicht schafft, allein und persönlich einen Rhacal zu bezwingen,
drittens, sein Dragoon zerstört wird oder
viertens, auch nur ein hoher Commander von D.I. fällt, wird Lord Loki keinesfalls eine seiner Forderungen als genehmigt sehen."
Sie überflog Noths Geschmiere und befahl ihm dann, es ins Reine zu tippen. Nach zirka einer Stunde kam er mit der fertigen Version wieder zu ihr, liess sie versiegeln und brachte sie zu Lord Loki. Hoffentlich kommt er diesmal auch am Ziel an, ein Dragoon ist für ihn normalerweise etwas zu schnell.
Wartend setzte sie sich in ihren rosa Chefsessel und schlürfte genüsslich ihren Tee.
Commander Hektor
Es war während der letzten Monate ruhig geworden im Q173. Mehr und mehr Commander gaben ihre Basen auf oder suchten ihr Glück in anderen Regionen der Clanlands. In Folge dessen war es unnötig geworden, wie noch vor einem halben Jahr ein großes stehendes Heer zu unterhalten. Darum gab Hektor schlussendlich den Befehl, einen Teil der Kontingente einzumotten und die Piloten heim zu ihren Familien zu schicken. Die Nachricht über die Clanslegion von Kaiserin Suse erreichte ihn beim Frühstück, und er zögerte nicht lange und befahl das sofortige Instandsetzen seiner “schlafenden” Droiden und beorderte seine Piloten zurück zur Lagebesprechung.
Einige Stunden später nun saß Hektor, dick eingepackt in Felle, mit einem Kaffee in der Hand auf der Veranda seiner eingeschneiten Festung Fenris und beobachtete das emsige Treiben in den riesigen Hangaranlagen. Auf der linken Seite wurde gerade sein Asporkontingent mit dem riesigen Lift an die Oberfläche befördert. Ein Großteil der Piloten dieses Geschwaders war bereits erprobt im Kampf gegen die Skasim und war daher in seinen Planungen fester Bestandteil der Abordnung für die Clanslegion. Er selbst würde dieses Kontingent in seinem umgebauten Aspor anführen, so wie immer. Vor dem Raketensilo stand in Reih und Glied ein Kontingent Raxons, das mit Raketen beladen wurde. Zeus’ und Valhallas, dachte sich Hektor, würden im Kampf gegen die Grauhäute sicher von Nutzen sein. Vielerlei mehr Kontingente verschiedener Klassen würden noch folgen, denn nun hieß es, alles auf eine Karte zu setzen.
“Gut gut” sagte er sich, läuft ja alles wie geplant. Er erhob sich und schlurfte zurück in die Festung, darauf bedacht, die schweren Felle nicht von seinen Schultern rutschen zu lassen. Bei ca. –30°C hatte er wenig Lust, sich hier draußen einen Schnupfen einzufangen. In der Zentrale angekommen, gab er Anweisung, seine Piloten im Besprechungsraum antreten zu lassen. Dies würde noch ein langer Tag werden, also packen wir’s an.
Commander Unny
"Tag 23 Commander. Es ist 9.00 Uhr und ich wünsche Ihnen einen schönen guten Tag."
"JaJa, ich bin ja wach - nur keine Hektik bitte" antwortete er und begab sich nach der Zubereitung einer Tasse Kaffee an seinen Kommandostand.
Wie jeden Morgen überprüfte Unny die letzten zu absolvierenden Missionen und kontrollierte den Nachschub aus Fabrik und Raketensilo.
"Alles soweit ok...", murmelte er vor sich und aktivierte das Kommunikationsportal der Basis.
"Sie haben....3 neue Nachrichten. Wie möchten Sie vorgehen?", trällerte die blecherne Stimme.
"Titel der Nachrichten in chronologischer Reihenfolge vortragen" entschied er, während er eine weitere Tasse Kaffee zu sich nahm.
"Nachricht 1: Steigern Sie ihre Potenz mit...." - "Löschen!", unterbrach der Commander, "hatte ich nicht vor zwei Wochen bereits gesagt, dass entsprechende Filter kompiliert werden sollen, die sich der Problematik der Nachrichten-Belästigung annehmen? Ach was sag ich da -fortfahren!". Der Commander schüttelte leicht entnervt den Kopf und winkte ab.
"Nachricht 2: Buchen sie noch heute ihren Urlaub nach ...."
"Urlaub...", seufzte Unny, ja den hätte er sich verdient - aber nichts desto trotz hatte er auch seinen Spaß. Die mobile Einsatztruppe von Ragnarok hatte ihren Reiz - ohne Zweifel - und er war stolz und froh darüber, ein Teil dieser Mannschaft zu sein.
"Nachricht 3: Dringlichkeitsstufe 7 - erbitte Zugangscode, um mit Vortrag zu beginnen"
Der Commander hob seinen Blick und wirkte nachdenklich. Eine so wichtige Nachricht? Wer hätte etwas auf dieser Ebene mitzuteilen?
"Commander Unny - Akkreditierung 27b45tz831124" entfuhr es ihm mit entschlossener aber dennoch gedämpfter Stimme.
"Akkreditierung erfolgt - - - Akkreditierung erfolgreich - Starte Vortrag"
Er positionierte sich vor der Kommandotafel und erwartete im Beisein seiner dritten Tasse Kaffee das Abspielen der Nachricht
"Hallo Commander, ich danke Ihnen vorab schon für Ihre Aufmerksamkeit. Diese Nachricht geht an alle Kommandeure Ragnarok’s und unterliegt der strengsten Geheimhaltung.
Commander, wie Sie wissen, befindet sich das Imperium seit langer Zeit im Krieg mit den Skasim und auch wenn es trotz massiver Plünderungen unsererseits den Anschein hatte, die Skasim seien geschlagen, muss ich sie enttäuschen: Die Skasim sind weiterhin eine Bedrohung - vielleicht sogar gefährlicher als jemals zuvor.
Ich, die Oberbefehlshaberin der imperialen Streitmächte, bitte Sie nun sich zu entscheiden, ob Sie dem Imperium militärisch Unterstützung liefern wollen, oder ob Sie sich dem Imperium entsagen wollen.
Ich erwarte Ihre Entscheidung bis Sonnabend. Vielen Dank.“
Das Bild wechselte von Suse zu Giver.
„Diese Nachricht erreichte den Rat letzte Nacht und wir geben sie an euch weiter. Natürlich werden wir Entsatz schicken, also werdet aktiv. Wir erwarten die ersten Meldungen noch im Laufe des Tages"
Gefasst und dennoch innerlich aufgewühlt stand Unny da, regungslos und ohne Ambition sich zu bewegen. Nach einigen Minuten bewegte er den Kopf langsam nach links - dann langsam nach rechts. Er trat an die Kommandokonsole und aktivierte die automatische Aufnahme einer Nachricht an den Rat von Ragnarok.
"Hoher Rat, Zirkel der Lords - soeben erhielt ich die Anfrage des Imperiums und eure Entscheidung. Die Lage scheint sich dramatisch zuzuspitzen und die vielen Unschuldigen unter uns, aber auch die vielen Unschuldigen der neutralen Clanlands haben unseren vollsten Einsatz und unser Möglichstes zu erwarten. Sicher bin ich mir bewusst, dass unsere internen Verpflichtungen, sei es diplomatisch oder militärisch, immer noch präsent sind - doch im Kampf gegen die Skasim, welche unseren Lebensraum bedrohen, stehen wir Seite an Seite, denn dieser Kampf steht über allem, sogar über unserem Dasein."
Er wandelte durch die Kommandohalle und blieb letztlich vor dem Kommunikationsbildschirm stehen, rückte seine Uniform zurecht und salutierte. Damit beendete er seine Nachricht an die Führung des Clans.
"Hoher Rat, Zirkel der Lords - viele Schlachten sind geschlagen worden, viele Verluste wurden beklagt. Piloten und Maschinen gaben ihre Existenz für das Wohl des Clans und auch für das Wohl ihres Heimatplaneten. Dieser Planet wird nun massiver bedroht, als es jemals zuvor der Fall war und das Imperium bittet offen um unsere Mithilfe. Ich halte es für meine Pflicht, das zu bewahren, für das meine Piloten gekämpft haben und kämpfen werden, sei es hier oder in anderen Quadranten: Die Welt, wie wir sie kennen, wird es nicht mehr geben - versuchen wir eine bessere Welt zu errichten. Ich gehe nicht davon aus, dass diese Nachricht meine letzte sein wird, doch ich möchte erwähnen dass meine Loyalität dem Clan Ragnarök gehört und immer gehören wird.
Gruss."
Dann näherte er sich dem Fenster der Basis. Leider war es nur eine Projektion, denn ein echtes Fenster würde die Gefahr beinhalten, Strahlung durchdringen zu lassen. Er schaute hinaus in den Sonnenaufgang und fing an zu lächeln.
"Der Hohe Rat teilt meine Auffassung - da bin ich mir sicher. Und was ist schon einzuwenden - gegen ein bisschen Spaß abseits der festgefahrenen Kriege.", dachte er sich und unterschrieb den Überführungsbefehl zur Imperialen Armee.
Nachdem die Formalitäten geregelt waren, kontaktierte er die Oberbefehlshaberin der imperialen Streitmächte. Als diese auf dem Schirm erschien und ihn begrüßte, salutierte er erneut.
"Oberbefehlshaberin - meine besten Leute und ich stehen Ihnen zur Verfügung."
Er machte eine kurze Pause.
"Im Sieg und im Untergang! Die Führung meiner Truppen übernimmt Major Thorston, ich werde Ihnen beratend zur Seite stehen."
Die Oberbefehlshaberin lächelte und nickte dankend, danach wurde die Verbindung geschlossen.
"Nun heißt es warten...", murmelte er vor sich hin und blickte herab auf eine leere Tasse Kaffee.
"Kommandoterminal - einen Kaffee bitte. Marke: Imperiale Röstung schwarz"
Langsam überflog Ankhman die Auflistung der ankommenden Droiden. Die jeweiligen Statistiken der verschiedenen Maschinen veränderten sich beim Zusehen und das war nur der erste Tag. Mit einem Fingertippen änderte er die Anzeige und ging durch die verschiedenen Posten. Jede Basis hatte sich gemeldet und reagiert, von überall strömten … eine fehlte. Mit eiligem Schritt ging er hinüber zu seinem provisorischen Schreibtisch in der Festung Alamar an der nördlichen Grenze der Clanlands zum imperialen Gebiet und öffnete einen Kanal.
„Verbindung zur imperialen Spezialklinik für Prothetik in New Haven. Zimmer 937.“
Kurz flimmerte der Bildschirm und dann erschien das Gesicht einer reiferen Frau.
„Amazona, wie geht es dir?“
Seine Stimme klang plötzlich sorgenvoller, als er beabsichtigt hatte.
„Ah Ankhman, du hast deine Mimik nicht mehr unter Kontrolle - man sieht dir an, was du denkst. Und wie es mir geht… immer noch gleich schlecht. Wieso meldest du dich?“
„Moment, ich überspiel mal was.“
Mit diesen Worten schickte er Suse’s Aufruf auf ihren Terminal und sah an ihrem konzentrierten Blick, dass sie die Situation überdachte.
“Jetzt versteh ich es. Und es sollte dir eigentlich klar sein, wie ich reagiere.“
Sie lächelte schmerzlich.
„Ich werde mich mit meinem Stellvertreter in Verbindung setzen. Du erhältst bald Nachricht, meine Jungs brauchen mal Ausgang. Kann ich noch etwas für dich tun? Die Mediker holen mich bald wieder ab.“
„Nein, nur sieh zu, dass du bald wieder auf die Beine kommst, meine Liebe. Es gibt nicht wenige, die dich hier vermissen.“
Mit diesen Worten schloss er schnell die Verbindung und wischte sich kurz über das Gesicht. Eine halbe Stunde später sah er den neuen Eintrag im Datalink.
>> 6 Solaronkontingente von Amazona <<
Der folgende Morgen dämmerte schon, als sich der Summer am Schott bemerkbar machte. Ankhman öffnete mit übernächtigt wirkendem Gesicht und blickte den jungen Leutnant an, der ihn geweckt hatte. Der Mann hielt ihm ein Datenpad entgegen:
"Die letzten Schätzungen belaufen sich auf über zwanzigtausend Maschinen."
Ankhman hob erstaunt die Augenbrauen.
"Und das sind nur die Schätzungen über die Mindestbeteiligung. Wir haben bisher keine Absagen erhalten."
Ankhman nahm das Pad entgegen und entließ den Mann mit einem Nicken. Er öffnete eine Verbindung zu den anderen Räten und als ihre Bilder erschienen, sah er schon, dass keiner in dieser Nacht wirklich Ruhe gefunden hatte.
"Habt ihr schon die Ergebnisse?"
Die anderen nickten und Ankhman blickte wieder auf das Datenpad. Die Zahlen stiegen weiter an. Was sich so nüchtern als Zahlen präsentierte, war die geballte Kriegsmacht, die Ragnarök und die Einherjar aufbringen konnten. Allein ihre Masse hätte ausgereicht, um jeden Krieg auf dieser Welt ein für alle Mal zu beenden. Hitman meldete sich:
"Ich bekomme gerade die ersten Berichte der anderen Clans. Was sich da zusammenbraut, wird die Skasim nicht erfreuen."
Sein Grinsen nahm fast den gesamten Bildschirm ein. Ankhman blickte auf den kleinen Kommunikator und sah sich die Zahlen an. Es war zu früh, um abzuschätzen, wie viele sich da versammelten, aber er wusste schon jetzt, dass da draußen etwas zusammenkam, was die Welt so noch nicht erblickt hatte. Dort draußen, vor den Toren des Imperiums in den Clanlands trafen die besten Kämpfer zusammen, die die Clans aufzubieten hatten - unter dem Kommando der fähigsten Feldherren, die es in der Geschichte je gegeben hatte. Sie kamen aus allen Ecken ihrer Reiche zusammen und vereinigten sich über alle Grenzen und Feindschaften hinweg zur letzten Verteidigungslinie der Menschheit gegen den Untergang.
Dann blickte er wieder die anderen Räte Ragnarök’s an:
"Meine Herren, es ist an der Zeit."
Die anderen nickten und die Konferenz war beendet. Jeder würde nun das Kommando an seinen ersten Offizier übergeben und dann Richtung Nova Roma abmarschieren. Sie hatten vereinbart, sich dort zu treffen und die Ankunft der Hauptstreitmacht Ragnarök’s zu erwarten. Es gab zu viel vorzubereiten, als dass man es erst bei Ankunft des Heeres hätte erledigen können.
Der Frischgebackene Ritter begab sich zu seinem rotgoldenen Solaron, auf dessen Brust in großen Lettern SUNFIRE stand. Als er das Hangartor passierte und die Ebene überblicken konnte, sah er in der Ferne die Staubwolken vor den alten Basen der Trojaner aufsteigen. Die alte Kriegsmaschinerie lief scheinbar auch dort an. Und jedes Mal, wenn sie es getan hatte, hatten sie am Ende gesiegt. Er war nicht abergläubisch, aber warum sollte es diesmal anders sein? Scheinbar hatte seine Nachricht die richtigen Ohren getroffen und der älteste noch existente Clan würde wieder ziehen.
Auf dem langen Weg ach Nova Roma hörte er permanent die internen Kommunikationskanäle ab.
Er hörte, wie sich die Droidenheere bei Alamar vereinigten, auf Nachzügler warteten und zum Marsch über die große Ebene antraten. Er hörte mit, wie sich alte Freunde nach langer Zeit wieder sahen und er staunte nicht schlecht, dass das Interkom auch Bruchstücke der Feiern übertrugen, die während der Versammlung stattfanden.
Er lauschte den Kommandos am nächsten Tag, als sich der Tross in Bewegung setzte und er verfolgte, wie sich der Lindwurm aus Kampfmaschinen über die Ebene bewegte, während er selbst gerade Nova Roma erreichte.
Er traf mit den anderen Räten zusammen und sie organisierten die Unterbringung ihrer Piloten und die Einlagerung der Droiden. Die Blicke der Hangartechniker waren allein ob der Zahlen ungläubig, doch sie hielten, wie alle Imperialen, die Zahlen des Clans für geprahlt und schwiegen einfach. Ankhman verspürte einen leichten Ärger ob dieser Arroganz, konnte aber nicht um einen geringen Spott umhin, den er sich verkniff. Die Techniker würden schon sehen.
Er traf Bambi, der an anderer Stelle ähnliches erlebt hatte. Dieser teilte ihm mit, dass sie in einer Stunde ein Treffen mit Suse und den Führern der großen Häuser hatten.
Sie gingen zum Palast und fuhren zum Dach.
Dort wurden sie bereits erwartet. Die anderen standen an der Balustrade und blickten nach Süden.
"Ah, die Repräsentanten des Clans," leichter Spott klang aus der Stimme, "gut , dass der Imperator EUCH gerufen hat. Ich wusste, dass ihr eine Hilfe sein würdet."
Dabei deutete er auf einige kleine Kontingente, die sich der Stadt näherten. Ankhman und die anderen blickten hinaus auf die Ebene. Es sah tatsächlich ein wenig lächerlich aus. Eine riesige Ebene und darauf verteilt ein paar kleinere Gruppen Nomics und Trior.
"Ihr Claner werdet uns alle erretten."
Der Rest der Anwesenden lachte und nur der Rat Ragnarök’s und Suse blieben ernst.
"Ihr solltet nicht vorschnell urteilen. Und das Lachen solltet ihr euch vielleicht auch verkneifen."
Lord Thorall da Achron sah Hitman für diese Frechheit wutentbrannt an, doch dieser reichte ihm nur ein Fernglas. Der Mann riss es vor die Augen und blickte Richtung Horizont. Die anderen folgten seinem Blick und sahen nur eine riesige Staubwolke in der Mittagssonne. "Ein Sandsturm, wie so häufig. Na und?"
Doch bevor noch jemand antworten konnte, entfuhr dem Unsterblichen ein Stöhnen: "Was... ist... das?"
"Das, werte Herren, ist kein Sandsturm," triumphierend standen die Räte Ragnarök’s beieinander, "das ist die Hilfe des Clans. Ihr habt gerufen und wir sind diesem Ruf gefolgt. Ihr solltet uns nicht mit allzu großem Hochmut behandeln."
Später begannen sich die Bataillone vom Horizont zu lösen und nach und nach wurde deutlich was dort aufmarschierte. Schnelle Dragoons sprinteten voraus, gefolgt von langen Reihen der überschweren Solaron und Asporen in Marschformation. Dazwischen in eine noch nicht überblickbare Menge an Nomickontingenten. Es folgten Visvos und Trior in Schlachtformationen.
Dann folgten, quasi als Nachhut, Kontingente von Stealthdroiden, unter ihnen eine Gruppe in nachtblauer Lackierung. Sie bildeten den Abschluss dieser Armee.
„Und bitte, mein Lord, da das hier ja eure Hauptstadt ist, sorgt bitte auch dafür, dass die Raxon mit den Zeus- und Valhallaraketen und die Dexon mit den mobilen Klonlaboren entladen und ihrem Bestimmungszweck zugeführt werden. Sie werden am morgigen Tage eintreffen.“
Es würde Stunden dauern, bis sie in die Hangars eingelaufen waren und so begaben sich die fünf Räte hinab in die Katakomben, um ihre Leute zu begrüßen und überließen die Führer der Häuser ihrem Erstaunen....
(by Ankhman & Aspergillus feat. BestOfGerman, Protektor, Loki, Kaiserin Suse`, Hektor, Unny )
