Antwort der Clans - FMF

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Imperiale Grenzregion, Schlucht von Yzark
7. Januar 976 I.Z.
18:09 Standardzeit

„Was ist das nur für ein Lärm?“ wiederholte Quin Dexter nun bestimmt zum 10. Mal, während er über einen weiteren Felsbrocken kletterte. Quin hatte schon vor vielen Jahren die imperiale Hauptstadt verlassen und sich in die Einöde der Grenzregion zurückgezogen, um dort fernab jeglicher Zivilisation ein ruhiges Leben führen zu können. Normaler Weise verbrachte er seine Zeit damit, die wenigen Pflanzen zu pflegen, die der brennenden Sonne hier widerstehen konnten. Doch heute war alles anders, denn vor wenigen Stunden hatte plötzlich die Erde angefangen zu beben. Erst hatte Quin noch an ein gewöhnliches Erdbeben geglaubt, doch als die Erschütterungen nicht nachließen, machte er sich auf den Weg, um die Ursache dieses Phänomens zu ergründen. Inzwischen war er sicher, dass sich der Auslöser des Bebens und auch des immer lauter werdenden Grollens, welches inzwischen jedes andere Geräusch verschluckte, in der Schlucht von Yzark befinden musste. Quin sprang über eine kleine Vertiefung und blickte dann den Abhang hinauf, der auf der Anderen Seite an Einer der beiden steil abfallenden Klippen endete, welche die Schlucht begrenzten. Nur noch ein kleines Stück und er würde endlich die Antwort auf seine Frage erfahren…
„Was zur Hölle…“, als Quin endlich den Klippenrand erreichte, stockte ihm fast der Atem. Vor sich sah er nun die Felswand, welche auf der anderen Seite des Abgrunds wie eine natürliche Mauer aufragte. Und dazwischen…dazwischen erkannte er einen schier endlosen Strom aus in der Sonne glänzendem Metall, der sich wie eine riesige Schlange unaufhaltsam durch die Schlucht wälzte.

Nachdem er den ersten Schock überwunden hatte, holte Quin hastig seinen altmodischen Feldstecher hervor, um das Schauspiel, das sich ihm hier bot, näher betrachten zu können. Offensichtlich handelte es sich bei den Metallgebilden, die er vorher nur in groben Zügen hatte erkennen können, um Battlemechs. Als er nun einen von ihnen genau betrachtete, fielen ihm an der Panzerung des Ungetüms zwei Symbole auf:
Das erste zeigte einen blauen Drachen mit ausgebreiteten Schwingen, der scheinbar in die Ferne blickte. Dieses Zeichen war von der Witterung und den diversen Schlachten, die dieser Kampfkoloss zweifelsohne schon gesehen hatte, leicht ausgebleicht worden. Das Zweite Symbol hingegen entsprach einer goldenen Krone, die sich direkt über dem Drachen befand und wie es aussah, erst vor Kurzem dort aufgemalt worden war.
Kein Zweifel; das dort unten war ein Heer aus den Clanlands ! Und es musste mehrere tausend Battlemechs umfassen. Wie lange mochte es wohl her sein, das eine solche Armee der Clans über imperialen Boden marschiert war?
Quin betrachtete den metallernen Strom noch eine ganze Weile, während sich dieser langsam durch das Licht der untergehenden Sonne rot verfärbte.
„Wie ein Fluss aus Blut ... ob das ein Omen ist?“ sprach er zu sich selbst, bevor er sich abwandte und den Heimweg antrat.

1 Woche zuvor.......................

schni...schna...schnappi* unsanft weckte der Klingelton des Videofon Sedrel aus dem Schlaf.
“ Ja?? Sergeant Sedrel hier wer spricht dort??“
„Hi Sedrel ich hoffe ich störe dich nicht, aber wir haben eine wichtige Sache zu besprechen. In 10 min ist eine Videokonferenz angesetzt. Beeil dich!“ bevor Sedrel was sagen konnte hatte Didigoose schon aufgelegt.

10 Minuten später..............................

„Guten Morgen die Herren“ begrüßt Didigoose den hohen Rat der FMF.
„Die Lage ist ernst. Die Kaiserin und der Imperator haben sich in ihrer Not an die Clans gewandt. Der Krieg steht vor der entscheidenden Phase und alleine schafft es das Imperium nicht mehr.“ Nun sollen die Clans dem Imperium helfen die Aliens zu vernichten. Kaum hatte er dies ausgesprochen blickte er auf seinem Bildschirm in erstaunte Gesichter. „Dem Imperium helfen und mit Ragnarok zusammen gegen die Skasim kämpfen?“ warf Wombatfamily wütend in die Runde. Keiner im Rat hatte den Krieg vergessen und Wombatfamily sprach nur das aus was alle dachten. „Viele Piloten sind im Kampf gefallen, als sie gegen die Ragnarok zogen und nun sollen wir ihnen helfen?“ fügte er hinzu. „

Wombat ich kann deine Wut gut verstehen doch wir sollten nicht vergessen, dass wir hier nicht gegen andere Menschen kämpfen werden, sondern gegen Skasim. Wenn das Imperium fällt, dann wird es nur noch eine Frage der Zeit sein bis die Aliens auch die Clans angreifen werden.“ Versuchte Didigoose Wombatfamily und die Restlichen zu beruhigen. „der Krieg gegen Ragnarok ist lange her und viele haben die alte Rivalität gegen Ragna begraben. Ich denke vorallem in diesem Fall müssen wir nicht an Ragnarok denken sondern an die Menschheit.“ Sprach Didigoose weiter. "zudem ist auch unser erwürdiger Bündnispartner PLP bei dieser großen Schlacht dabei, und die Piloten der FMF und PLP werden erstmals Seite an Seite kämpfen und sterben." voll überzeut, mit einem Jubelschrei stimmten die Ratsmitglieder der FMF Hilfe gegen die Skasim zu.

„Was hat das Imperium vor ??“ fragte Sedrel mit nachdenklichem Gesicht. „Der Plan sieht einen massiven Schlag gegen die Hauptstreitmacht der Skasim vor. Das Imperium glaubt, dass auch den Aliens die Reserven ausgehen. Durch die Zerstörung ihrer Hauptstreitmacht wären sie schon fast am Ende.“ Didigoose gab alle Informationen, die er bekommen hatte, an die Ratsmitglieder weiter. Es würde ein hartes Stück Arbeit werden gegen die Skasim, das war jedem klar. Schon viele FMF Kinder wurden Weisen bei den Versuchen die Skasim Warheads zu zerstören. Opuradon der Kriegsminister der FMF wusste sofort, dass sie viele Droiden auftreiben müssten, um eine ernsthafte Hilfe darzustellen und sprach :
„Sedrel du organisierst den Aufmarsch. Schicke sofort eine Nachricht an alle Lanzenleader, wir brauchen ihre Droiden.“ Sedrel nickte mit dem Kopf.
„Eins noch............. . Was passiert wenn der Plan des Imperiums nicht funktioniert?“ fragte P1090n neugierig.
„Bete lieber dass er funktioniert P1090n sonst ist alles verloren.“ Sprach Tobster und beendete die Sitzung damit.

Sedrel verlor keine Zeit. Nun war es seine Aufgabe so viele Droiden wie möglich zu mobilisieren. Er schickte sofort eine Depeché an alle Lanzenleader, mit der Bitte so viele Droiden wie möglich zur Verfügung zu stellen, wie nur irgend möglich und die genaue Summe ihm unverzüglich mitzuteilen, so wie es Opuradon ihm aufgetragen hatte.Den restlichen Tag hatte Sedrel damit zu tun seine Droiden kampfbereit machen zu lassen und immer wieder Rücksprache mit den Lanzenleadern zu führen. Für das zusammenführen der Armee wurde Corellia, Sedrels Heimat; ausgewählt. Von hier aus sollen die Droiden gemeinsam dem Imperium überführt werden. „ Das Zusammentreffen findet in einer Woche statt, wie müssen noch viel vorbereiten. Sie wissen was zu tun ist.“ Wies Sedrel seinen 1. Offizier an. „Sir, jawohl Sir“ entgegnete der junge Soldat und verschwand aus der Tür.

6 Tage später..................................

Sedrel stand an seiner Fensterwand, die den Blick auf den Hof ermöglichte. Schon von weitem sah er die Staubwolken, die die Ankunft der Droiden von Wombatfamily und Didigoose verrieten. Wie nicht anders zu erwarten führten Didigoose und Wombatfamily ihre Droiden selbst an, in ihren mächtigen Sordrons. Didigooses Sordon war leicht zu erkennen, da er von oben bis unten in Gold gehült war, welches ihm eine Spezielle zusätzliche Panzerung verlieh. Wombats pelziger Solaron der an einen Rosa Sprul erinnerte, welcher besonders am Hintern mit Extrapelz ausgestattet war, war nicht schwerer auszumachen. Nach und nach kamen immer mehr Droiden aus allen Himmelsrichtungen auf Corellia zu.
Gegen Abend empfing Sedrel den hohen Rat in seinem Konferenzraum. Nachdem alle saßen eröffnete Sedrel die Runde: „ Seid gegrüßt liebe Freunde, ich hoffe ihr hattet eine angenehme Reise.“
„Sedrel wir bedanken uns für deine Gastfreundschaft und für die Mühen, die du in den letzten Tagen unser wegen hattest.“ sprach Didigoose und wollte wissen : „ Wie viele Droiden haben wir zusammen bekommen?“
„ Seht selbst.“ Sedrel drückte einen Knopf vor sich auf dem Tisch und hinter ihm schob sich ein riesiger Vorhang zur Seite und ermöglichte somit den Blick durch eine Fensterscheibe auf den Hof. Draußen standen zahlreiche Droiden aufgereiht und in Kontingente eingeteilt, weit über die Stadtmauern hinaus und in der Abenddämmerung glänzte ihr Metall. Der Anblick war phantastisch.
„Meine Herren darf ich ihnen unsere Armee vorstellen?
Vor ihnen stehen 5000 Dragoons und 1500 Solarons angeführt von 2 Sordrons, alle bereit zum Kampf. Zudem haben wir noch 2 Visvo Kontingente von Diablo's Lanze 10 erhalten, die wir auf Autopilot als Kanonenfutter ins Feld werfen könnnen."
Morgenfrüh werden wir uns auf den Weg zur Hauptstadt machen.“

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